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Siemens zur SPS IPC Drives 2014 Neues aus der Produktkiste für die Digital Factory

Redakteur: Sariana Kunze

Die Automatisierer stehen bereits für die SPS IPC Drives 2014 in den Startlöchern. Siemens hat nun im Vorfeld der Messe seinen Produkt-Vorhang gelüftet. In Nürnberg nutzt das Unternehmen die komplette Halle 11, um seine sieben Industry-Neuheiten und vieles mehr zu präsentieren. Bei elektrotechnik erfahren Sie, was neu ist.

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Siemens stellt zur SPS IPC Drives 2014 die Simotics-Standardmotoren der Reihen Simotics GP und Simotics SD in der höchsten definierten Motoreffizienzlasse IE4 vor.
Siemens stellt zur SPS IPC Drives 2014 die Simotics-Standardmotoren der Reihen Simotics GP und Simotics SD in der höchsten definierten Motoreffizienzlasse IE4 vor.
(Siemens)

Siemens geht in punkto Energieeffizienz einen weiteren Schritt und bietet ab sofort Simotics-Niederspannungsmotoren in Asynchrontechnik in der höchsten definierten Motoreffizienzklasse. Die IE4-Motoren der Reihen Simotics GP und Simotics SD zeichnen sich im Vergleich zu IE1-Motoren durch einen bis zu 14 Prozent höheren Wirkungsgrad sowie niedrigere Verluste aus. Damit ermöglichen sie hohe Energieeinsparungen und entsprechend reduzierte Betriebskosten. Da es keine Achshöhensprünge von IE1 bis IE4 gibt, können die Motoren zudem leicht ausgetauscht werden. Die Simotics-Niederspannungsmotoren eignen sich vor allem für Pumpen, Lüfter und Kompressoren-Anwendungen in allen industriellen Branchen. Auf Basis der Plattform 1LE1 stehen ab sofort hocheffiziente IE4-Motoren sowohl mit Aluminiumgehäuse (Simotics General Purpose) im Bereich 2,2 bis 18 kW als auch mit Graugussgehäuse (Simotics Severe Duty) im Bereich 2,2 bis 200 kW in zwei- und vierpoliger Ausführung zur Verfügung. Die vorhandenen Reihen werden damit konsequent weitergeführt, so dass Anlagenbetreiber weiterhin die optimal zur jeweiligen Anwendung passende Gehäuseausführung wählen können. Die Motoren können direkt am Netz oder auch am Umrichter betrieben werden, was ebenfalls zu mehr Flexibilität, unter anderem bei Retrofit-Projekten, führt. Da die Normleistungs- und Achshöhenzuordnung auch bei den IE4-Motoren bestehen bleibt, lassen sich die Motoren einfach austauschen.

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Mehr Automatisierungs-Controller

Eine ganze Palette neuer Automatisierungs-Controller hat Siemens entwickelt. Die umfassende Portfolio-Ergänzung erweitert deutlich die Einsatzmöglichkeiten der aktuellen Simatic-Controllergeneration.
Eine ganze Palette neuer Automatisierungs-Controller hat Siemens entwickelt. Die umfassende Portfolio-Ergänzung erweitert deutlich die Einsatzmöglichkeiten der aktuellen Simatic-Controllergeneration.
(Siemens)
Eine Palette neuer Automatisierungs-Controller hat Siemens entwickelt. Die Portfolio-Ergänzung erweitert die Einsatzmöglichkeiten der aktuellen Simatic-Controllergeneration. Schwerpunkt ist das erweiterte Angebot für Safety Integrated mit Failsafe-CPUs für alle Advanced Controller Simatic S7-1500 und erstmals für die Basic Controller Simatic S7-1200 sowie Distributed Controller Simatic ET 200SP. Neu im Angebotsspektrum ist auch ein Software-Controller auf Basis Simatic S7-1500 für die PC-basierte Automatisierung sowie der kompakte Open Controller mit PC-basiertem Software-Controller, Visualisierung und zentralen I/Os in einem Gerät bei den Distributed Controllern. Schwerpunkt der Portfolioerweiterung sind CPUs für die fehlersichere Automatisierung Safety Integrated. Vier in der Leistung abgestufte Failsafe-CPUs ergänzen die Advanced Controller Simatic S7-1500: CPU 1517F eignet sich für mittlere bis anspruchsvolle Sicherheitsanwendungen, die CPUs 1511F, 1513F und 1515F werden für weniger komplexe Aufgaben eingesetzt. Erstmals gibt es mit 1214FC und 1215FC zwei Failsafe-CPUs für die Basic Controller Simatic S7-1200, zusätzlich eine Reihe fehlersicherer I/O-Module. Ergänzt wird das deutlich erweiterte Siemens-Angebot für Safety Integrated durch die ersten CPUs 1510SP F und CPU 1512SP F für die modulare, fehlersichere Automatisierung mit den Distributed Controllern. Im Engineeringtool Step 7 Safety Advanced V13, in neuer Version SP1 um zusätzliche fehlersichere Funktionen erweitert, erstellt der Anwender bei gleichem Engineering und Bedienkonzept für Standard- wie auch sicherheitsgerichtete Aufgaben seine Programme für die Simatic Failsafe-Controller. Erstmals hat Siemens die PC-basierte Automatisierung in das Angebotsspektrum der aktuellen Simatic-Controllergeneration aufgenommen. Der Software-Controller CPU 1507S auf Basis Simatic S7-1500 für die PC-basierte Automatisierung mit Simatic-Industrie-PCs wird unabhängig von Windows betrieben und bietet dadurch eine hohe Systemverfügbarkeit: Dies begünstigt zum Beispiel den schnellen Hochlauf der Steuerung und ermöglicht Windows-Updates und Reboot bei laufender Steuerung. Die Kombination aus PC-basierter Steuerung und Hochsprachenprogrammen eignet sich besonders für den Sondermaschinenbau. Der neue Software-Controller ist bei Programmen und Handling im Engineering voll kompatibel zu den Standard Simatic-S7-1500-Controllern. Er verfügt über Know-how- und Zugriffsschutz sowie wichtige Automatisierungsfunktionen wie etwa zur Positionierung von Achsen oder Schnittstellen zu Profibus und Profinet.

Starker Umrichter spart Platz

Mit der zweiten Generation des Sinamics G120 präsentiert Siemens einen modularen Umrichter mit höherer Leistungsdichte bei platzsparender Baugröße.
Mit der zweiten Generation des Sinamics G120 präsentiert Siemens einen modularen Umrichter mit höherer Leistungsdichte bei platzsparender Baugröße.
(Siemens)
Mit der zweiten Generation des Sinamics G120 präsentiert Siemens einen modularen Umrichter mit höherer Leistungsdichte bei platzsparender Baugröße. Möglich wird die höhere Leistungsdichte durch das neue Leistungsteil PM240-2. Die überarbeitete Umrichterreihe ist nun in drei Spannungsvarianten zum Anschluss an Netze mit 200V (Volt), 400V und 690V erhältlich. Die Geräte der zweiten Generation sind noch robuster gegenüber Netzschwankungen, unter anderem durch eine nun integrierte Zwischenkreisdrossel. In Schutzart IP21 ausgeführt und damit tropfwassergeschützt, lassen sich die Umrichter bei Bedarf auch außerhalb des Schaltschrankes in feuchten Umgebungen montieren. Je nach Anforderung bietet Siemens sieben Baugrößen mit Leistungen zwischen 0,37 kW(Kilowatt) bis 250 kW. Die neue Generation der Sinamics G120 erlaubt die Montage der Umrichter in Dicht-an-Dicht-Bauweise ohne Derating, was den Platzbedarf und die Kosten beim Bau von Schaltschränken senkt. Um die Wärmeentwicklung im Schaltschrank zu reduzieren, bietet der Sinamics G120 das innovative Kühlkonzept Push-Through zusätzlich zu einer bedarfsgerechten Lüftung. Darüber hinaus haben gefilterte und ungefilterte Geräte nun denselben Footprint. Die neuen Siemens-Frequenzumrichter verfügen netz- und motorseitig über optimierte Anschlüsse, was die Inbetriebnahme und Wartungsarbeiten vereinfacht. Darüber hinaus liefert Siemens die Schirmbleche ohne Mehrkosten mit. Zudem verfügen alle neuen Sinamics G120 Umrichter über ein integriertes und umfangreiches Sicherheitskonzept bis hin zu PLe/SIL3. Sinamics G120 ist für Anwendungen wie Pumpen, Lüften und Verdichten sowie Bewegen und Verarbeiten geeignet. Die Geräte sind für unterschiedlichste Anforderungen in Industrie und Gewerbe wie beispielsweise im allgemeinen Maschinenbau oder in Branchen wie Automotive, Textil und Verpackung sowie Chemie ausgelegt.

Systembaukasten Sirius wird modular und flexibler

Der Sirius-Systembaukasten mit Schalt-, Schutz- und Überwachungsgeräten und deren Zubehör ist nun auch in der kompakten und leistungsgesteigerten Baugröße S2 verfügbar.
Der Sirius-Systembaukasten mit Schalt-, Schutz- und Überwachungsgeräten und deren Zubehör ist nun auch in der kompakten und leistungsgesteigerten Baugröße S2 verfügbar.
(Siemens)
Siemens hat das Portfolio des Sirius Systembaukastens um eine neue flexible und modular aufgebaute Gerätereihe erweitert. Die Schalt-, Schutz- und Überwachungsgeräte sind nun auch in der Baugröße S2 innoviert. S2 hat eine kompakte Baubreite von nur 55 mm, eine Leistung von bis zu 37kW sowie eine Stromstärke von 80A. Damit nehmen die Geräte wenig Platz im Schaltschrank ein und erfüllen so die Forderung des modernen Anlagen- und Maschinenbaus nach möglichst platzsparenden Komponenten. Für die Baugröße S2 lässt sich das gleiche Zubehör verwenden wie auch schon bei den bereits 2009 eingeführten Baugrößen S00 und S0. Die neuen Geräte können einfach über die aufsteckbaren Funktionsmodule an die offenen Systeme AS-Interface und IO-Link angebunden werden. Mit dem in den Abzweig integrierbaren Stromüberwachungsrelais ist eine direkte Überwachung und Steuerung der Applikation möglich. Die Funktionsmodule für Logik vermeiden einen intensiven Verdrahtungsaufwand und senken zugleich das Fehlerrisiko bei der Verdrahtung. Durch diese Funktionsmodule und durch eine mögliche integrierte Stromüberwachung direkt im Abzweig können die Geräte sehr einfach in das Automatisierungsumfeld wie Totally Integrated Automation (TIA) eingebunden werden. Ca. 45.000 typgeprüfte Kombinationen ermöglichen eine einfache Projektierung der Komponenten. Die einzelnen Geräte können beliebig kombiniert und dadurch flexibel aufgebaut werden. Sie sind durchgängig in den beiden Anschlusstechniken Schraubanschluss und Federzuganschluss sowohl im Haupt- als auch im Steuerstromkreis verfügbar. Ab der Baugröße S2 wird die Federzugtechnik aufgrund der hohen Stromstärke nur noch im Steuerstromkreis angeboten. Die neue Generation des Sirius-Systembaukastens ist durchgängig für die Umstellung auf die E3-Motorengeneration gerüstet.

Datenbasierter Service für die Prozessindustrie

Mit Control Performance Analytics stellt Siemens auf der SPS IPC Drives 2014 einen neuen datenbasierten Service für die Prozessindustrie vor.
Mit Control Performance Analytics stellt Siemens auf der SPS IPC Drives 2014 einen neuen datenbasierten Service für die Prozessindustrie vor.
(Siemens)
Mit Control Performance Analytics stellt Siemens auf der SPS IPC Drives 2014 einen neuen datenbasierten Service für die Prozessindustrie vor. Im Rahmen der Dienstleistung werden Prozess- und Zustandsdaten von Regelkreisen (Control Loops) aus dem Prozessleitsystem Simatic PCS 7 erfasst. Siemens-Experten analysieren diese und leiten Handlungsempfehlungen ab. Unternehmen erhalten so Transparenz über ihre Regelkreise und können gezielt Maßnahmen zur Steigerung von Effizienz, Qualität und Durchsatz einleiten. Der Service eignet sich für Unternehmen der Chemie- und Pharmabranche, der Nahrungsmittelproduktion sowie der Öl- und Gas- und der Glas- und Solarindustrie. Transparenz über Regelkreise ist eine entscheidende Voraussetzung, um die Effizienz in Anlagen der Prozessindustrie zu erhöhen. Hier setzt Control Performance Analytics an. Der Service lässt sich – ähnlich dem "Plug & Play"-Prinzip – schnell und bei laufendem Betrieb installieren und mit geringem finanziellen Aufwand nutzen. Zunächst wird vor Ort ein Datensammler, zum Beispiel eine Nanobox, installiert. Dieser erfasst Prozessdaten von Regelkreisen (zum Beispiel Prozessvariablen und Alarme), die vorher vom Anwender ausgewählt wurden. Anschließend überträgt das Gerät die Daten unter Einhaltung hoher Sicherheitsstandards an ein Siemens Operation Center. Dort analysieren Experten die Daten und stellen die Auswertungen den Kunden in Form von Reports über ein Webportal zur Verfügung. Diese reichen von detaillierten Analysen einzelner Regelungen (zum Beispiel Kopftemperatur von Destillationskolonnen, Temperatur an einer Glaswanne) bis zu Optimierungsempfehlungen für die Regelkreise der Gesamtanlage. Durch intelligente Datenanalyse wird so zum Beispiel erhöhter Energieverbrauch durch falsch justierte Regler identifiziert. Auf Basis der Auswertungen können Unternehmen zielgerichtet Maßnahmen einleiten, um Effizienz, Qualität und Durchsatz zu erhöhen. Beispielsweise lässt durch exakte Einstellung der Temperatur der Glaswanne die Qualität des Glases verbessern und zeitgleich der Energieverbrauch optimieren.

Für Antriebstechnik im extremen Umfeld

Siemens hat sein Siplus-Portfolio robuster Automatisierungs- und Antriebstechnik für extreme Umgebungsbedingungen erweitert. Durch ihre veredelten Baugruppen sind die neuen Komponenten äußerst vielseitig einsetzbar
Siemens hat sein Siplus-Portfolio robuster Automatisierungs- und Antriebstechnik für extreme Umgebungsbedingungen erweitert. Durch ihre veredelten Baugruppen sind die neuen Komponenten äußerst vielseitig einsetzbar
(Siemens)
Damit Industrieunternehmen auch unter extremen Bedingungen energieeffizient und zuverlässig produzieren zu können, bietet Siemens individuell angepasste Produkte, Systeme und Lösungen für die Automatisierungs- und Antriebstechnik. Nun wurde das Siplus-Portfolio um neue Komponenten erweitert. Sie bestehen aus dem modularen, sicheren und robusten Frequenzumrichtersystem Siplus G120, der zweiten Generation der benutzerfreundlichen Siplus HMI Basic Panels sowie der bisher leistungsstärksten CPU (Central Processing Unit) Siplus S7-1518. Selbst unter extremer medialer Belastung wie Schadgasen, aggressiven oder salzhaltigen Dämpfen sowie bei Betauung ermöglichen die äußerst robusten Baugruppen einen zuverlässigen Betrieb. In einem erweiterten Temperaturbereich zwischen -20°C und 60°C funktionieren sie beim Kaltstart wie auch im Dauerbetrieb, ohne dass die Umgebung zusätzlich klimatisiert werden muss. Die neuen Umrichter Siplus G120 sind erstmals veredelt worden und ab sofort für extreme Bedingungen einsatzbereit. Die zertifizierten Siplus-Geräte sind somit für erweiterte Anwendungen in der Antriebstechnik geeignet und basieren auf den bewährten Standards von Sinamics. Sie sind einheitlich zu projektieren, zu parametrieren, in Betrieb zu nehmen und zu bedienen. Die modular aufgebauten Systeme bestehen aus Regelungseinheit und Leistungsteil für Leistungsbereiche von 1,5 kW bis 15 kW. Die zweite Generation der Siplus HMI Basic Panels bietet eine hochauflösende Visualisierungslösung selbst unter extrem rauen industriellen Umgebungsbedingungen. Wie bei den Simatic HMI Panels sind bei ihnen standardmäßig zahlreiche Softwarefunktionen wie Meldesystem, Rezepturverwaltung, Kurvenfunktionalität sowie Sprachumschaltung integriert. Die Prozessqualität von kompakten Anlagen und kleineren Applikationen wird durch hochauflösende Widescreen-Displays wesentlich verbessert. Die Siplus S7-1518 CPU besitzt dieselben Merkmale wie die entsprechende High-End-CPU aus dem Spektrum der Standard-Simatic-S7-1500-Controller. Zudem lässt sich die neue High-End-CPU in einer erweiterten Aufstellhöhe von -1000m bis 5000m betreiben.

RFID-Readern für den ultrahochfrequenten Funkbereich

Siemens bringt mit den Geräten Simatic RF685R, RF680R und RF650R eine neue Generation von RFID-Readern für den ultrahochfrequenten Funkbereich (UHF) auf den Markt.
Siemens bringt mit den Geräten Simatic RF685R, RF680R und RF650R eine neue Generation von RFID-Readern für den ultrahochfrequenten Funkbereich (UHF) auf den Markt.
(Siemens)
Siemens bringt eine neue Generation von RFID-Readern für den ultrahochfrequenten Funkbereich (UHF) auf den Markt. Mit den drei neuen Geräten in unterschiedlichen Funktions- und Leistungsklassen können Anwender RFID-Projekte schneller und einfacher realisieren und Ausfallzeiten von Anlagen reduzieren. Die Geräte Simatic RF680R und RF685R sind durch ihre hohe Schutzklasse IP65 und den integrierten Profinet-Anschluss für die Anwendung im Produktionsumfeld, zum Beispiel in der variantenreichen Fertigung, ausgelegt. Mit dem Simatic RF650R können Anwender im Logistikbereich kostengünstig UHF-Projekte umsetzen.Durch vier Anschlüsse für externe Antennen lassen sich mit dem Simatic RF650R und dem RF680R verschiedene Anwendungen wie RFID-Gates oder mehrere Einzel-Lesestellen realisieren. Der Reader RF685R verfügt erstmals über eine adaptive Antenne. Die integrierte, polarisationsvariable Antenne erleichtert die Inbetriebnahme und Planung von RFID-Anwendungen im Produktionsumfeld. Die automatische Antennenanpassung erhöht außerdem die Zuverlässigkeit beim Lesen und Schreiben. Darüber hinaus löst der RF685R auch schwierige Identifikationsaufgaben in hochreflektiven Umgebungen. Zur Integration in Automatisierungssysteme können die Geräte RF680R und RF685R über den Profinet-Anschluss mit einer Steuerung, zum Beispiel der Simatic S7, verbunden werden. Die Projektierung und Programmierung erfolgt dabei im TIA Portal. Standard-Funktionsbausteine mit einer einfachen Programmierschnittstelle erleichtern die Einbindung in das Anwenderprogramm, was Aufwand und Fehlerquellen reduziert. So lassen sich die Reader über das "Web Based Management" konfigurieren, das beispielsweise direkt aus dem TIA Portal aufgerufen werden kann. Neben Konfiguration und Inbetriebnahme können Anwender per Internet Browser auch auf umfangreiche Diagnosemöglichkeiten (zum Beispiel Signalstärke, Erfassungshäufigkeit und Sendeleistung) zugreifen.

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