Suchen

Siemens zur SPS IPC Drives 2014

Neues aus der Produktkiste für die Digital Factory

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Systembaukasten Sirius wird modular und flexibler

Der Sirius-Systembaukasten mit Schalt-, Schutz- und Überwachungsgeräten und deren Zubehör ist nun auch in der kompakten und leistungsgesteigerten Baugröße S2 verfügbar.
Der Sirius-Systembaukasten mit Schalt-, Schutz- und Überwachungsgeräten und deren Zubehör ist nun auch in der kompakten und leistungsgesteigerten Baugröße S2 verfügbar.
(Siemens)
Siemens hat das Portfolio des Sirius Systembaukastens um eine neue flexible und modular aufgebaute Gerätereihe erweitert. Die Schalt-, Schutz- und Überwachungsgeräte sind nun auch in der Baugröße S2 innoviert. S2 hat eine kompakte Baubreite von nur 55 mm, eine Leistung von bis zu 37kW sowie eine Stromstärke von 80A. Damit nehmen die Geräte wenig Platz im Schaltschrank ein und erfüllen so die Forderung des modernen Anlagen- und Maschinenbaus nach möglichst platzsparenden Komponenten. Für die Baugröße S2 lässt sich das gleiche Zubehör verwenden wie auch schon bei den bereits 2009 eingeführten Baugrößen S00 und S0. Die neuen Geräte können einfach über die aufsteckbaren Funktionsmodule an die offenen Systeme AS-Interface und IO-Link angebunden werden. Mit dem in den Abzweig integrierbaren Stromüberwachungsrelais ist eine direkte Überwachung und Steuerung der Applikation möglich. Die Funktionsmodule für Logik vermeiden einen intensiven Verdrahtungsaufwand und senken zugleich das Fehlerrisiko bei der Verdrahtung. Durch diese Funktionsmodule und durch eine mögliche integrierte Stromüberwachung direkt im Abzweig können die Geräte sehr einfach in das Automatisierungsumfeld wie Totally Integrated Automation (TIA) eingebunden werden. Ca. 45.000 typgeprüfte Kombinationen ermöglichen eine einfache Projektierung der Komponenten. Die einzelnen Geräte können beliebig kombiniert und dadurch flexibel aufgebaut werden. Sie sind durchgängig in den beiden Anschlusstechniken Schraubanschluss und Federzuganschluss sowohl im Haupt- als auch im Steuerstromkreis verfügbar. Ab der Baugröße S2 wird die Federzugtechnik aufgrund der hohen Stromstärke nur noch im Steuerstromkreis angeboten. Die neue Generation des Sirius-Systembaukastens ist durchgängig für die Umstellung auf die E3-Motorengeneration gerüstet.

Datenbasierter Service für die Prozessindustrie

Mit Control Performance Analytics stellt Siemens auf der SPS IPC Drives 2014 einen neuen datenbasierten Service für die Prozessindustrie vor.
Mit Control Performance Analytics stellt Siemens auf der SPS IPC Drives 2014 einen neuen datenbasierten Service für die Prozessindustrie vor.
(Siemens)
Mit Control Performance Analytics stellt Siemens auf der SPS IPC Drives 2014 einen neuen datenbasierten Service für die Prozessindustrie vor. Im Rahmen der Dienstleistung werden Prozess- und Zustandsdaten von Regelkreisen (Control Loops) aus dem Prozessleitsystem Simatic PCS 7 erfasst. Siemens-Experten analysieren diese und leiten Handlungsempfehlungen ab. Unternehmen erhalten so Transparenz über ihre Regelkreise und können gezielt Maßnahmen zur Steigerung von Effizienz, Qualität und Durchsatz einleiten. Der Service eignet sich für Unternehmen der Chemie- und Pharmabranche, der Nahrungsmittelproduktion sowie der Öl- und Gas- und der Glas- und Solarindustrie. Transparenz über Regelkreise ist eine entscheidende Voraussetzung, um die Effizienz in Anlagen der Prozessindustrie zu erhöhen. Hier setzt Control Performance Analytics an. Der Service lässt sich – ähnlich dem "Plug & Play"-Prinzip – schnell und bei laufendem Betrieb installieren und mit geringem finanziellen Aufwand nutzen. Zunächst wird vor Ort ein Datensammler, zum Beispiel eine Nanobox, installiert. Dieser erfasst Prozessdaten von Regelkreisen (zum Beispiel Prozessvariablen und Alarme), die vorher vom Anwender ausgewählt wurden. Anschließend überträgt das Gerät die Daten unter Einhaltung hoher Sicherheitsstandards an ein Siemens Operation Center. Dort analysieren Experten die Daten und stellen die Auswertungen den Kunden in Form von Reports über ein Webportal zur Verfügung. Diese reichen von detaillierten Analysen einzelner Regelungen (zum Beispiel Kopftemperatur von Destillationskolonnen, Temperatur an einer Glaswanne) bis zu Optimierungsempfehlungen für die Regelkreise der Gesamtanlage. Durch intelligente Datenanalyse wird so zum Beispiel erhöhter Energieverbrauch durch falsch justierte Regler identifiziert. Auf Basis der Auswertungen können Unternehmen zielgerichtet Maßnahmen einleiten, um Effizienz, Qualität und Durchsatz zu erhöhen. Beispielsweise lässt durch exakte Einstellung der Temperatur der Glaswanne die Qualität des Glases verbessern und zeitgleich der Energieverbrauch optimieren.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 6 Bildern

Für Antriebstechnik im extremen Umfeld

Siemens hat sein Siplus-Portfolio robuster Automatisierungs- und Antriebstechnik für extreme Umgebungsbedingungen erweitert. Durch ihre veredelten Baugruppen sind die neuen Komponenten äußerst vielseitig einsetzbar
Siemens hat sein Siplus-Portfolio robuster Automatisierungs- und Antriebstechnik für extreme Umgebungsbedingungen erweitert. Durch ihre veredelten Baugruppen sind die neuen Komponenten äußerst vielseitig einsetzbar
(Siemens)
Damit Industrieunternehmen auch unter extremen Bedingungen energieeffizient und zuverlässig produzieren zu können, bietet Siemens individuell angepasste Produkte, Systeme und Lösungen für die Automatisierungs- und Antriebstechnik. Nun wurde das Siplus-Portfolio um neue Komponenten erweitert. Sie bestehen aus dem modularen, sicheren und robusten Frequenzumrichtersystem Siplus G120, der zweiten Generation der benutzerfreundlichen Siplus HMI Basic Panels sowie der bisher leistungsstärksten CPU (Central Processing Unit) Siplus S7-1518. Selbst unter extremer medialer Belastung wie Schadgasen, aggressiven oder salzhaltigen Dämpfen sowie bei Betauung ermöglichen die äußerst robusten Baugruppen einen zuverlässigen Betrieb. In einem erweiterten Temperaturbereich zwischen -20°C und 60°C funktionieren sie beim Kaltstart wie auch im Dauerbetrieb, ohne dass die Umgebung zusätzlich klimatisiert werden muss. Die neuen Umrichter Siplus G120 sind erstmals veredelt worden und ab sofort für extreme Bedingungen einsatzbereit. Die zertifizierten Siplus-Geräte sind somit für erweiterte Anwendungen in der Antriebstechnik geeignet und basieren auf den bewährten Standards von Sinamics. Sie sind einheitlich zu projektieren, zu parametrieren, in Betrieb zu nehmen und zu bedienen. Die modular aufgebauten Systeme bestehen aus Regelungseinheit und Leistungsteil für Leistungsbereiche von 1,5 kW bis 15 kW. Die zweite Generation der Siplus HMI Basic Panels bietet eine hochauflösende Visualisierungslösung selbst unter extrem rauen industriellen Umgebungsbedingungen. Wie bei den Simatic HMI Panels sind bei ihnen standardmäßig zahlreiche Softwarefunktionen wie Meldesystem, Rezepturverwaltung, Kurvenfunktionalität sowie Sprachumschaltung integriert. Die Prozessqualität von kompakten Anlagen und kleineren Applikationen wird durch hochauflösende Widescreen-Displays wesentlich verbessert. Die Siplus S7-1518 CPU besitzt dieselben Merkmale wie die entsprechende High-End-CPU aus dem Spektrum der Standard-Simatic-S7-1500-Controller. Zudem lässt sich die neue High-End-CPU in einer erweiterten Aufstellhöhe von -1000m bis 5000m betreiben.

RFID-Readern für den ultrahochfrequenten Funkbereich

Siemens bringt mit den Geräten Simatic RF685R, RF680R und RF650R eine neue Generation von RFID-Readern für den ultrahochfrequenten Funkbereich (UHF) auf den Markt.
Siemens bringt mit den Geräten Simatic RF685R, RF680R und RF650R eine neue Generation von RFID-Readern für den ultrahochfrequenten Funkbereich (UHF) auf den Markt.
(Siemens)
Siemens bringt eine neue Generation von RFID-Readern für den ultrahochfrequenten Funkbereich (UHF) auf den Markt. Mit den drei neuen Geräten in unterschiedlichen Funktions- und Leistungsklassen können Anwender RFID-Projekte schneller und einfacher realisieren und Ausfallzeiten von Anlagen reduzieren. Die Geräte Simatic RF680R und RF685R sind durch ihre hohe Schutzklasse IP65 und den integrierten Profinet-Anschluss für die Anwendung im Produktionsumfeld, zum Beispiel in der variantenreichen Fertigung, ausgelegt. Mit dem Simatic RF650R können Anwender im Logistikbereich kostengünstig UHF-Projekte umsetzen.Durch vier Anschlüsse für externe Antennen lassen sich mit dem Simatic RF650R und dem RF680R verschiedene Anwendungen wie RFID-Gates oder mehrere Einzel-Lesestellen realisieren. Der Reader RF685R verfügt erstmals über eine adaptive Antenne. Die integrierte, polarisationsvariable Antenne erleichtert die Inbetriebnahme und Planung von RFID-Anwendungen im Produktionsumfeld. Die automatische Antennenanpassung erhöht außerdem die Zuverlässigkeit beim Lesen und Schreiben. Darüber hinaus löst der RF685R auch schwierige Identifikationsaufgaben in hochreflektiven Umgebungen. Zur Integration in Automatisierungssysteme können die Geräte RF680R und RF685R über den Profinet-Anschluss mit einer Steuerung, zum Beispiel der Simatic S7, verbunden werden. Die Projektierung und Programmierung erfolgt dabei im TIA Portal. Standard-Funktionsbausteine mit einer einfachen Programmierschnittstelle erleichtern die Einbindung in das Anwenderprogramm, was Aufwand und Fehlerquellen reduziert. So lassen sich die Reader über das "Web Based Management" konfigurieren, das beispielsweise direkt aus dem TIA Portal aufgerufen werden kann. Neben Konfiguration und Inbetriebnahme können Anwender per Internet Browser auch auf umfangreiche Diagnosemöglichkeiten (zum Beispiel Signalstärke, Erfassungshäufigkeit und Sendeleistung) zugreifen.

(ID:43037441)