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Autonomer Roboter Neuer Roboter soll selbstständig komplexe Aufgaben lösen

| Redakteur: M.A. Bernhard Richter

Epson stellt auf der Automatica in München erstmals in Europa den Prototypen einer neuen Robotergeneration vor. Der neue Doppelarmroboter ist dank vielfältiger integrierter Sensoren, wie Kameras, Kraftsensoren und auch Beschleunigungsmesser, für eine weitgehend autonome Produktion ausgelegt.

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(www.epson.de )

Neu bei diesem Konzept ist auch die Programmierung der Maschine, die im Wesentlichen durch Vorgabe von Aktionszielen und nicht mehr, wie traditionell üblich, aus der Definition von Trajektorien und Steuerung von Ports besteht. Der Verkaufsstart dieser neuen Maschine ist für das Jahr 2015 vorgesehen.

Epson besitzt jahrzehntelange Erfahrung in der Produktion von Industrierobotern. Die neue Maschine entstand aus einem intensiven Erfahrungsaustausch mit Kunden, die, beispielsweise in der Nahrungsmittelindustrie, aufgrund der zu bearbeitenden Werkstücke, noch viel Handarbeit einsetzen müssen. Der neue Roboter wird durch seiner dem Menschen nachempfundenen Armgeometrie und den eingebauten visuellen und haptischen Sensoren in der Lage sein, wechselnde Aufgaben autonom zu lösen. Wie schon die aktuellen Epson Industrieroboter Serien ist auch der neue Doppelarmroboter mit QMEMS-Sensoren ausgestattet, die für eine schnelle und vibrationsfreie Bewegung der beiden Arme sorgen.

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Vier Augen erkennen Objekte im Raum

Das in der Maschine genutzte Vision-System mit vier fest verbauten Kameras erkennt dank speziell entwickelter Algorithmen die Lage und Ausrichtung von Objekten im Raum und ermöglicht auch einen Verzicht auf Kalibrierung des Roboters zum Arbeitsbereich. Die beiden mit haptischen Sensoren ausgerüsteten Greifer ermöglichen das Greifen von Teilen auch bei flexibler Zuführung und variabler Teilepositionierung und Ausrichtung. Dies versetzt den Roboter in die Lage, Objekte unabhängig von Ausrichtung und Lage in bestimmte Zielpositionen zu bewegen und zu verarbeiten.

Volker Spanier, Leiter der Abteilung Factory Automation von Epson, erläutert: „Epson hat in seiner langen Geschichte der Anlagenautomatisierung schon viele innovative Lösungen zum Vorteil seiner Kunden vorgestellt. Mit dieser neuen Kinematik stellen wir ein völlig neues Konzept vor, mit dem bisher nur sehr schwer zu automatisierende Vorgänge durch einen Roboter bewältigt werden. Kommerzielle Versionen des Roboters werden dabei mit variablen Greifern und Sensoren ausgerüstet sein, damit eine möglichst breite Palette an Anwendungen abgedeckt wird.“

Produktmerkmale:

  • Einfaches Teaching: Anstelle von komplizierten Bewegungsabläufen werden zu lösende Szenarien vorgegeben. Der Roboter erstellt eigenständige Trajektorien und Aktionen.
  • Verwendung von Werkzeugen möglich: Dank seiner humanoiden Armgeometrie kann der Roboter die gleichen Werkzeuge nutzen wie der Mensch.
  • Keine Kalibrierung nötig: Der neue Roboter erkennt Lage und Orientierung von Objekten im Raum. Daher ist selbst nach einer Veränderung der Produktionszelle keine Neuprogrammierung nötig.

Automatica 2014: Stand B4.319

(br)

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