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Touchsystem Neuer Produktionsstandort für kapazitive Touchsysteme

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Hummel hat die Produktion von Touchsystemen vom niederländischen Leeuwarden an den Stammsitz im südbadischen Denzlingen verlagert. Das Unternehmen kann nun verstärkt Synergieeffekte nutzen und noch individueller auf Kundenwünsche reagieren.

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Die Produktion von kapazitiven Touchsensoren stellt besonders hohe Anforderungen an die Glasbearbeitung.
Die Produktion von kapazitiven Touchsensoren stellt besonders hohe Anforderungen an die Glasbearbeitung.
(Bild: Hummel)

Die Zusammenführung von Entwicklung, Design, Produktion und Verkauf schafft die Voraussetzung für eine enge Zusammenarbeit in der Touchscreen-Technologie. Das ist für Hummel Touch Systems besonders wichtig, da die Spezialisierung auf der Realisierung kundenindividueller Anforderungen liegt. „Es hat sich gezeigt, dass der Abstimmungsaufwand sehr groß ist, wenn man gemeinsam mit den Kunden hochspezifische Lösungen realisiert“, erläutert Jürgen Ruther, Leiter der Business Unit Industrielle Touch Systeme bei der Hummel AG. Gerade diese kundenspezifischen Systeme, die auch in kleinen Stückzahlen realisiert werden können, bieten interessante Chancen in einem wachsenden Markt. Im Gegensatz zu Großserienproduzenten setzt das Unternehmen auf Kundennähe und Speziallösungen.

Geliefert werden Standardgrößen von 3,5 bis 22 Zoll. Kern eines Touch Systems ist der kapazitive Sensor, der aus zwei laminierten Glasplatten besteht und mit dem Touch-Controller verbunden ist. Darauf baut Hummel kundenindividuell ein mehrschichtiges Gesamtsystem bis zum kompletten Gehäuse auf. Die Vorteile dieser ausgeprägten Produktionstiefe sind die freie Gestaltung der Glasfront und die Flexibilität bei der Entwicklung des Gehäuses. (jup)

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