Suchen

Zwischenlage Neue Zwischenlagen mit lasergeschweißter Randverbindung

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Martin hat neue Zwischenlagen mit lasergeschweißter Randverbindung im Portfolio. Sie sollen Handhabungsvorteile bieten, den Einsatz von umweltbelastendem Klebstoff während der Herstellung überflüssig machen und das Risiko der chemischen Verunreinigung von Schmiermitteln durch diffundierende Klebstoffinhalte aus der Welt schaffen.

Firmen zum Thema

Funktionelle Aufwertung: Die neuen M-Tech-P-Zwischenlagen von Martin sind nun auch als randverschweißte Variante erhältlich.
Funktionelle Aufwertung: Die neuen M-Tech-P-Zwischenlagen von Martin sind nun auch als randverschweißte Variante erhältlich.
(Bild: Martin)

Waren die paketierten Distanzelemente der Serie M-Tech P der Georg Martin GmbH bisher am Umfang partiell mit Klebstoff zu Paketen unterschiedlich oder gleich dünner Zwischenlagen zusammengefasst, so sind sie jetzt am Rand punktuell oder über einen definierten Abschnitt des Umfangs laserverschweißt. Allerdings so fein dosiert, dass sich die einzelnen Schichtbleche problemlos manuell trennen lassen sollen. Über diesen Handhabungsvorteil hinaus sollen die neuen laserverschweißten Zwischenlagen weitere Pluspunkte bieten: Der Einsatz von umweltbelastendem Klebstoff bei der Herstellung entfällt und beim Einsatz der Zwischenlagen können keine diffundierende Klebstoffinhalte die Schmiermittel verunreinigen. Außerdem ist bei höheren Temperaturen weder mit Rauchentwicklung zu rechnen, noch macht sich ein Laminierklebstoff zwischen der Lagen durch starkes Setzungsverhalten negativ bemerkbar. Aufgrund der lasergeschweißten Randverbindung sollen sich die neuen M-Tech-P-Zwischenlagen einfacher anwenden lassen. Zudem sollen sich auch weitere Einsatzgebiete im Umfeld von Wälzlagern und im Bereich von Hochtemperatur-Anwendungen erschließen lassen.

Bildergalerie

Die lasergeschweißten Zwischenlagen können in ihrer Blechdicken-Kombination und Formgebung auf die Anforderungen des Kunden abgestimmt werden. Bei Einzeldicken der Ausgleichbleche von 0,025 mm sind Paketdicken von 0,2 bis 5,0 mm realisierbar. An Materialien stehen zur Verfügung: Aluminium, Edelstahl, nichtrostender Stahl, Band- und Federstahl, Messing und Kupfer.

Die Georg Martin GmbH ist zertifiziert nach EN9100, ISO 9001, ISO 14001 und verfügt über Lieferantenfreigaben u.a. von Airbus, Airbus Helicopters, Safran und Rolls Royce. Die Produktion erfolgt laut Unternehmen RoHS-, PFOS- und REACH-konform. (sh)

(ID:44397806)