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Messtechnik Neue Wägelösungen und faseroptische Messtechnik

Redakteur: Jan Vollmuth

Industrietaugliche Genauigkeit vereint mit der Intelligenz im Sensor – dies zeigt Althen auf der SPS IPC Drives 2016 mit seinen aktuellen Messtechniklösungen. Hightlights sind die die Wägemodule und Automatisierungselektronik des Herstellers Laumas oder die neu ins Programm aufgenommene faseroptische Messtechnik von Opsens.

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Wägemodule und Automatisierungselektronik des Herstellers Laumas.
Wägemodule und Automatisierungselektronik des Herstellers Laumas.
(Bild: Althen)

Die Produktpalette der Laumas Wäge- und Dosierlösungen umfasst abgestimmte Systeme bestehend aus Wägezellen, Wägemodulen und elektronischen Wägetransmittern. Über die SPS-Schnittstellen der etablierten internationalen Steuerungshersteller ist der Einbau der TLB-Transmitter in nahezu jede Industrieanlage möglich. Für den Einsatz in explosionsgefährdeten Umgebungen stehen zudem ATEX-zertifizierte Transmitter zur Verfügung. Die Produkte eignen sich für die Messung von Zug- und Drucklast und sind beispielsweise in der Siloverwiegung, Wägeschienen oder industriellen Wägesystemen mit mehreren Stationen im Einsatz.

Praktisch wartungsfreies System

Zudem präsentiert Althen faseroptische Messtechnik des kanadischen Herstellers Opsens. Die Lösungen basieren auf WLPI-Technologie (White Light Polarization Interferometry). Durch die Verwendung von breitbandigem weißen Licht und der Unabhängigkeit von der Intensität des Lichtsignals haben optische Verluste keinen Einfluss und machen das System praktisch wartungsfrei.

Störgrößen wie Temperaturänderungen, Vibration, EMI oder auch die Bewegung der Faser haben keinen negativen Einfluss auf das Messsignal, was einen großen Vorteil gegenüber der Faser-Bragg-Technologie (FBG) darstellt. Zudem weisen die Sensoren eine hohe (Eigen-)Sicherheit auf und können verschiedene Größen wie Druck, Temperatur, Verschiebung sowie Dehnung und Weg sogar in explosionsgefährdeten Umgebungen erfassen.

Sehr weiter Temperaturbereich

Ebenfalls neu sind die Produkte von GE Sensing. Althen zeigt auf der Messe den digitalen Drucksensor DPS 5000-Canopen. Der Sensor hat einen Messbereich von 70 mbar bis 100 bar. Das Gesamtfehlerband über den kompensierten Temperaturbereich von -40 °C bis 125 °C ist mit ± 0,1% spezifiziert.

Mit seinem sehr weiten kompensierten Temperaturbereich empfiehlt sich der Drucksensor besonders für anspruchsvolle Aufgaben im Luftfahrtbereich sowie für den Fahrversuch für PKW und NFZ. Aufgrund des sehr niedrigen Gesamtfehlertoleranzbands in Verbindung mit dem weiten Temperaturbereich ist der Sensor zudem prädestiniert für den Einsatz bei Motoren- und Getriebeprüfständen. (jv)

SPS IPC Drives 2016: Halle 4A, Stand 221

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