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Axoom Neue Trumpftochter Axoom gestaltet die Produktion von morgen

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Axoom, der neue IT-Dienstleister für fertigende Unternehmen, bedient die gesamte Wertschöpfungskette – herstellerunabhängig. Durch seine modularen Lösungen können sich Fertigungsbetriebe mit Axoom in individuellem Tempo Schritt für Schritt in Richtung Industrie 4.0 entwickeln.

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Das Modul Shop Floor bildet ein zentrales Navigationselement der Plattform. Kunden erhalten damit den Überblick und die volle Kontrolle über ihre Produktion.
Das Modul Shop Floor bildet ein zentrales Navigationselement der Plattform. Kunden erhalten damit den Überblick und die volle Kontrolle über ihre Produktion.
(Bild: Axoom)

IT-Dienstleister gibt es viele. Aber gibt es einen, der die produzierende Industrie versteht? Genau hier liegt nach eigenen Angaben die Stärke von Axoom. Mit Trumpf als Muttergesellschaft ist dieser neue IT-Dienstleister anderen Softwareunternehmen einen entscheidenden Schritt voraus, heißt es weiter. Axoom kennt die komplexe und wenig standardisierte Prozesswelt in kleinen und mittleren fertigenden Betrieben sehr gut. Auf diese Erfahrung und auf fundiertes Maschinen-Know-how baut Axoom, wenn das Unternehmen mithilfe von IT-Lösungen Prozesse in der Fertigung verbessert.

Schritt für Schritt in Richtung Industrie 4.0

Als digitalen Geschäftsplattform mit maßgeschneiderten Bausteinen entlang der Wertschöpfungskette ist Axoom ein entscheidender Schritt in Richtung Industrie 4.0. „Mit Axoom schauen wir über den eigenen Tellerrand hinaus und machen uns für eine neue, digitale, offene Geschäftsplattform stark, die die gesamte Wertschöpfungskette umfasst, und zwar herstellerunabhängig. Maschinen und Systeme unterschiedlicher Produzenten arbeiten intelligent zusammen – das ist die Zukunft“, erläutert Dr.-Ing. Mathias Kammüller, Geschäftsführer von Trumpf und Vorsitzender des Geschäftsbereichs Werkzeugmaschinen. Axoom soll nicht an Fabrikmauern Halt machen, sondern Nutzer durchgängig unterstützen, vom Lieferanten bis zum Kunden.

Dabei schickt Trumpf das Team von Axoom ganz bewusst als eigenständiges Unternehmen auf den Weg. „Axoom soll jenseits aller Konventionen Neues schaffen. Wir steuern unser großes Know-how als Werkzeugmaschinenhersteller bei. Unser gemeinsames Ziel ist es, Nutzwert für höchste Produktivität und Wirtschaftlichkeit für unsere unmittelbaren Kunden, aber auch ganz andere Produktionsunternehmen, zu schaffen“, so Kammüller weiter.

Eine offene und modulare Plattform

Axoom adressiert das Problem steigender Komplexität in der produzierenden Industrie, beispielsweise aufgrund sinkender Losgrößen. Moderne Maschinen fertigen inzwischen so schnell, dass hier nur noch wenig Potenzial für eine höhere Produktivität liegt. Bei den Prozessen vor und nach der Teilefertigung sieht das anders aus: Von der Bestellung über die Materialbeschaffung und Auftragseinlastung bis hin zur Rechnungsstellung gibt es viel Potential, Zeit und Kosten einzusparen. Hier greifen Industrie 4.0 und Axoom. „Der Schlüssel ist eine offene Geschäftsplattform, die ganzheitlich entlang der gesamten Wertschöpfungskette ausgelegt ist“, erklärt Florian Weigmann, Geschäftsführer der Axoom GmbH. „Mit unseren Angeboten wollen wir den Nutzern helfen, Prozessschritte in der Fertigung zu vereinfachen, sie zu synchronisieren und die Gesamtproduktivität auf ein ganz neues Niveau zu heben.“

Als offene Plattform soll Axoom allen Kunden, deren Zulieferern und Dienstleistern sowie Partnern zur Verfügung stehen. Komponenten unterschiedlicher Hersteller innerhalb einer Wertschöpfungskette können sich so vernetzen und intelligent zusammenarbeiten. Zudem ist Axoom als modulares und skalierbares System gestaltet. Das soll Nutzern ermöglichen, in einem gestaltbaren Zeitraster einzelne Prozessschritte durch eine durchgängige Lösung zu ersetzen. „Auch unsere Partner können so eigene Angebote mit zusätzlichem Mehrwert einbinden. Alles vereint, durchgängig und transparent, in einem offenen System“, sagt Weigmann. Zu den Axoom Partnern zählen bereits namhafte Unternehmen wie Linde J. Schmalz oder Carl Zeiss.

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