Steuerungen

Neue Steuerungsfamilie soll Automatisierungskosten senken

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Keine Leistungseinbrüche bei Kommunikationsaufgaben

Die Steuerung Modicon M251verfügt über den gleichen Prozessor wie die Modicon M241 und besticht damit ebenfalls durch erhebliche Leistungsreserven. Allerdings ist sie für modulare oder verteilte Architekturen konzipiert, etwa für den Einsatz als Linien-Controller. Auf ein I/O-Klemmenfeld wurde verzichtet, dafür sind Anschlüsse für zwei unterschiedliche Ethernet-Netzwerke sowie ein Ethernet Switch in das Gehäuse integriert. In einer alternativen Variante ist die Steuerung auch mit einem Ethernet-Anschluss, Ethernet Switch und CANopen-Schnittstelle erhältlich. Die Modicon M251 kann wie alle anderen Steuerungen der neuen Reihe über den Modicon TM3-I/O-Bus individuell erweitert werden, sowohl mit I/O- als auch mit Safety-Modulen.

Einen zweiten Erweiterungsbus bieten die Steuerungen Modicon M241 und Modicon M251 an: Während auf der rechten Seite des Gehäuses (Frontansicht) über den Modicon TM3-Erweiterungsbus I/O- Und Safety-Module angereiht werden können, sind auf der linken Seite über den sogenannten Modicon TM4-Bus zusätzliche Kommunikationsmodule anreihbar. Mit bis zu drei zusätzlichen Modulen besteht mehr als genug Spielraum, um die Steuerungen auch für anspruchsvolle Kommunikationsaufgaben individuell mit zusätzlichen Schnittstellen auszustatten.

Aufspielen von Firmware- und Programmdaten in stromlosen Zustand

Die neuen Modicon-Steuerungen zeigen, dass gutes Design nicht nur in der Engineering-Phase zum Tragen kommt: Auf allen Steuerungen befindet sich auf dem Gehäuse ein aufgedruckter QR-Code für die eindeutige Identifikation. Der Code kann per Smartphone erfasst und Schneider Electric zur Kommunikation - für Service oder Support-Zwecke - zugesandt werden.

Einfach gestaltet sich das Daten-Handling bei allen drei Steuerungstypen. Programmdaten sind auf SD-Karten gespeichert und damit einfach portier- oder wechselbar. Darüber hinaus können mit einem PC sowohl Programm- als auch Firmware-Daten auf stromlose Steuerungen aufgespielt werden. Mit dem zum Patent angemeldeten Verfahren ist es nicht mal erforderlich, die Steuerung komplett auszupacken. Karton öffnen, Kabel aufstecken, aufspielen – fertig! Durch dieses Verfahren ist es kein Problem mehr, Ersatzgeräte im Lager optimal für einen schnellen Einbau vorzubereiten, oder kleine Serien mit einheitlichen Daten zu versehen. (jv)

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