Modellierung

Neue Softwareversion verbessert Modellierung und Simulation

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Die Funktionen im Überblick

In Comsol Multiphysics 4.4 wurden darüber hinaus viele bereits existierende Funktionen der Software noch einmal deutlich verbessert:

  • Geometrie und Netz – Die Verbesserungen der Kernfunktionalität umfassen neue Geometrieteilsequenzen für anwenderdefinierte geometrische Grundelemente, if/else Statements im Modellbaum zur Geometrieerstellung und den Netzexport im NASTRAN Datenformat.
  • Mechanik und Akustik – Das Structural Mechanics Modul bietet nun einen einfachen Zugriff auf Rotordynamik-Kräfte und beinhaltet eine neue „Fast Penalty“ Methode für Kontakte. Dem Multibody Dynamics Modul wurden Gelenke mit Reibung und drei neue Gelenktypen hinzugefügt. Darüber hinaus sind im Fatigue Modul nun neue Evaluierungsmethoden für nichtlineare Materialien und thermische Ermüdung enthalten. Das Acoustics Modul ermöglicht mit Version 4.4 Aeroakustiksimulationen, die auf linearisierten Euler-Gleichungen basieren und ermöglicht so bessere Simulationen von Geräuschen in Flugzeugtriebwerken, Schalldämpfern und Gaszählern.
  • Wärmeübertragung – Das Heat Transfer Modul bietet nun zwei schnelle und speichereffiziente Methoden zur Modellierung von Strahlung in teiltransparenten Medien, den thermoelektrischen Effekt und Erwärmung von biologischem Gewebe.
  • Fluid – Im CDF-Modul kann nun für turbulente Strömungen die Oberflächenrauigkeit angegeben werden. Außerdem gibt es eine effizientere Auslassrandbedingung. Die Massen- und Energieerhaltung bei laminarer Strömung wurde dank der aktualisierten Strömungsformulierungen deutlich verbessert.
  • Elektrisch – Das AC/DC Module enthält nun eine Materialbibliothek für nichtlineare magnetische Materialien. Eine neue Funktion im RF-Modul ermöglicht die Simulation von Komponenten mit Anschlüssen an inneren Modellrändern. Das Wave Optics Modul beinhaltet nun Streuung mit einem gaußschen Hintergrundfeld und eine Laser Heating Schnittstelle. Das Semiconductor Modul wurde deutlich verbessert, so umfasst es nun auch Heteroübergänge sowie Werkzeuge für Stoßionisation.
  • Allgemein – Das Optimization Modul wurde um eine gradienten-basierende Methode für Topologieoptimierung sowie um eine gradienten-freie Methode für die Optimierung geometrischer Abmessungen erweitert. Partikel-Feld- und Fluid-Partikel-Wechselwirkungen können nun mit einer neuen effizienten Methode einfach im Particle Tracing Modul modelliert werden.
  • Schnittstellen – UAnwenderdefinierte Selektionen können nun in LiveLink™ für SolidWorks und Werkstoffselektionen und Materialbezeichnungen in LiveLink™ für Inventorsynchronisiert werden. Das EDAD Import Modul ermöglicht jetzt die multiphysikalische Simulationen im ODB++ Format für Leiterplatten (PCB) Designs.

(mz)

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