Modellierung

Neue Softwareversion verbessert Modellierung und Simulation

| Redakteur: Monika Zwettler

Comsol Multiphysics 4.4 glänzt mit neuem Desktop und verbesserten Werkzeugen für eine leistungsstarke multiphysikalische Modellierung.
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Comsol Multiphysics 4.4 glänzt mit neuem Desktop und verbesserten Werkzeugen für eine leistungsstarke multiphysikalische Modellierung. (Bild: Comsol)

Comsol Multiphysics hat Comsol Multiphysics 4.4, die aktuelle Version der leistungsfähigen Plattform zur Modellierung und Simulation elektrischer, mechanischer, fluidtechnischer und chemischer Anwendungen, freigegeben.

ComsolMultiphysics 4.4 glänzt mit neuem New Comsol Desktop und verbesserten Werkzeugen für eine leistungsstarke multiphysikalische Modellierung. Die Version ist ab sofort als Download verfügbar.

Neue Benutzeroberfläche für Windows

Die Desktop-Umgebung enthält für die Windows Plattformen ein neues, sogenanntes Menüband-Design. Dadurch wird die Navigation vereinfacht und ist nutzerfreundlicher. Durch die Gliederung der Befehle und deren bedarfsgerechte Darstellung ist es mit dem Menüband einfacher, Werkzeuge zu finden und diese anzuwenden, was die Arbeitsabläufe deutlich beschleunigt.

Die Befehle sind gruppiert und entsprechend der wichtigsten Modellierungsaufgaben geordnet. Diese wiederum sind unter den zugehörigen Karteireitern für Definitionen, Geometrie, Physik, Netz, Studie und Ergebnisse zu finden. Der Desktop bietet außerdem weitere Verbesserungen des Arbeitsablaufes, wie beispielsweise die „Ein-Klick“-Auswahlfunktion, die eine schnellere Auswahl im grafischen Fenster ermöglicht. Mit dieser Funktion können die Anwender mit dem Mauszeiger über einen Rand oder einen Bereich fahren, um diesen zu markieren und ihn mit einem einzigen Klick auszuwählen.

Eine weitere beachtenswerte Funktion ist eine neue, sich automatisch vervollständigende Suchfunktion, die es den Nutzern ermöglicht, schnell unter den vielen, beim Arbeiten mit multiphysikalischen Modellen erzeugten Variablen die benötigte Postprocessing Variable zu finden.

„Die neue Anwenderoberfläche von Comsol 4.4 ist außerordentlich benutzerfreundlich. Die gut strukturierte Übersicht über alle verfügbaren physikalischen Phänomene und ihre jeweiligen Funktionen ermöglicht eine hervorragende Anwenderführung“, sagt Ed Fontes, Chief Technology Officer bei Comsol AB. „Das Menüband bietet den Anwendern ein klares Bild ihres Arbeitsablaufes für den jeweiligen Modellierungsprozess und hilft ihnen dabei, die verfügbare Funktionalität für jeden zu berücksichtigenden Schritt schnell und einfach zu finden.“

Neue Kopplungsfähigkeiten

Darüber hinaus ist nun im Modellierungsbaum auch ein komplett neuer Multiphysik-Knoten zum vereinfachten und verbesserten Aufbau von Multiphysik-Modellen verfügbar. Er gibt den Anwendern einen besseren Überblick über die möglichen Kombinationen verschiedener physikalischer Anwendungen, indem sie die entsprechenden multiphysikalischen Kopplungen einfach aus einer Liste auswählen können.

„Unsere langjährige Erfahrung als Marktführer im Bereich Simulation multiphysikalischer Anwendungen war die Grundlage für die Entwicklung dieser neuen Methode zur Steuerung des Modellierungsablaufes“, sagt Bjorn Sjodin, VP of Product Management bei Comsol, Inc. „Der Multiphysik-Knoten bietet einen umfassenden Überblick über alle im Modell verfügbaren Kopplungen. Anschließend kann man steuern, wie multiphysikalische Phänomene berücksichtigt werden, indem man entscheidet, wie die in der Simulation zu berücksichtigende Physik mit den anderen in Wechselwirkung steht.“

Einführung des Mixer-Moduls

Das neue Mixer-Modul, ein Zusatzmodul des CFD-Moduls, wurde speziell für die Analyse von Rührmischern und Reaktoren, wie sie bei der Herstellung von Arzneimitteln, Lebensmitteln, Feinchemiekalien und Konsumgütern verwendet werden, entwickelt. Mit seinen zugeschnittenen Funktionen für die Simulation von Mischer- und Impeller-Designs sowie von Konzentrationen, Geschwindigkeiten und Temperaturprofilen ist das Mixer-Modul ideal für die präzise Modellierung einer Vielzahl industrieller Prozesse geeignet.

Das Mixer-Modul erweitert die bislang im CFD-Modul enthaltene Anwendung für Rotationsmaschinen um die Möglichkeit, turbulente und laminare Strömungen, newtonsche und nicht-newtonsche Flüssigkeiten sowie nicht-isotherme und reaktive Strömungen und freie Oberflächen modellieren zu können. Als Ergebnis der Simulation mit dem Mixer-Modul erhält der Anwender eine Reihe von mischer-spezifischen Größen, wie die Mischeffizienz, Leistungsaufnahme und die Impeller-Pumpzahl.

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