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Stromversorgung Neue Netzteile mit höheren Ausgangsspannungen

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Die TDK Corporation hat ihre programmierbare Netzteilreihe TDK-Lambda Z+ um neue Modellen im DC-Hochspannungsbereich (0–160, 0–320 oder 0–650 V DC Ausgangsspannung) ergänzt.

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(Bild: TDK-Lambda)

In einem umfangreichen Projekt hat die TDK Corporation neue Modelle für die Netzteilreihe TDK-Lambda Z+ entwickelt. Die Reihe bietet nun 8 Nennspannungen (10, 20, 36, 60, 100, 160, 320 und 650 V DC) in vier Leistungsstufen (200, 400, 600 oder 800 W Ausgangsleistung) bei kompakten Abmessungen und außergewöhnlicher Ausstattung. Damit will das Unternehmen beste Voraussetzungen für ein Universal-Netzteil schaffen, nicht nur im Labor-, Test- oder Fertigungsbereich, sondern auch bei vielen Anwendungen mit besonderen Anforderungen, etwa bei Elektrolyseprozessen oder in ROV- oder ATE-Systemen.

Optimaler Luftstrom

Alle Modelle der Z+-Reihe sollen eine umfangreiche Grundausstattung, Funktionalität und hohe Zuverlässigkeit (mit fünf Jahren Garantie) bieten. Sie besitzen einen Weitbereichsnetzeingang (85-265 V AC) und arbeiten im Konstantspannungs- oder Konstantstromquellen-Modus. Aufgrund der kompakten Abmessungen – das Standardgehäuse ist nur 70 mm breit und 2 HE (90 mm) hoch – können bis zu 6 Netzteile in einem optionalen 19“-Rackeinschub montiert und bei Bedarf als Master-Slave-Verbund zur Leistungssteigerung parallel betrieben werden. In ähnlicher Weise gibt es für das Tischnetzgerät eine Doppel/Tripple-Gehäuse-Option. Aufgrund des Luftstroms von der Front- zur Rückseite benötigen die Netzteile keinerlei Abstand oben, unten oder an den Seiten.

CE-Zeichen gemäß Niederspannungs- und RoHS-Richtlinie

Alle Modelle lassen sich über die Frontseite oder extern über die eingebauten Schnittstellen programmieren. USB-, RS232/RS485- und Analogschnittstelle sind Standard; LAN, GBIP (IEEE 488) sowie eine isolierte Analog-Schnittstelle sind optional. Die Netzteile tragen das CE-Zeichen gemäß Niederspannungs- und RoHS-Richtlinie. Die EMV entspricht der EN 55022 / EN 55024 (Störimmunität) sowie der IEC / EN 61326-1 bzgl. leitungsgebunden (FCC, Teil 15-B und VCCI-B) und abgestrahlter (FCC, Teil 15-A und VCCI-A) Störaussendung. Die Sicherheitszulassungen umfassen die UL/EN/IEC 61010-1. Die Auslegung entspricht zudem UL/EN 60950-1. (sh)

SPS IPC Drives 2015: Halle 4, Stand 351

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