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Formnext 2016

Neue Möglichkeiten vereinfachen das 3D-Scannen

| Autor/ Redakteur: Simone Käfer / Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Auf der Formnext 2016 in Frankfurt können Anwender die neue Version der 3D-Scansoftware Artec Studio 11 mit der neuen Autopilotfunktion live begutachten. Artec 3D präsentiert zudem Live-Demos eines UR3-Roboterarms mit dem Scanner Space Spider. Das Besondere an dem Roboterprojekt: Die Scanner liefern sehr gute Farbinformationen bei gleichzeitiger Erfassung der Oberflächengeometrie verschiedenster Objekte – und dazu noch ein exaktes Mapping.

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Wer mehr Kontrolle über die Verarbeitung der Scandaten haben möchte, kann einen manuellen Modus einstellen.
Wer mehr Kontrolle über die Verarbeitung der Scandaten haben möchte, kann einen manuellen Modus einstellen.
(Bild: Artec 3D)

Neu in der Scansoftware Studio 11 von Artec 3D ist der Autopilot-Modus. In dieser Einstellung können Nutzer ohne Erfahrung ihre Daten zu 100 % automatisch nachbearbeiten lassen, verspricht der Hersteller. Sie müssten lediglich einige Fragen zu den Charakteristika des gescannten Objekts beantworten. Anschließend füge Artec Studio die Scans zu einem genauen, druckfertigen 3D-Modell zusammen. Wer mehr Kontrolle über die Verarbeitung der Scandaten haben möchte, kann einen manuellen Modus einstellen. Dessen Leistung hat das Unternehmen verbessert. Beispielsweise lassen sich Texturen zehnmal schneller als zuvor anwenden und automatisch an den Stellen einfügen, an denen Daten fehlen.

Live-Demo: Automatisiertes 3D-Scannen

Ein UR3-Roboterarm von Universal Robots zeigt auf dem Stand C10 in Halle 3.1 wie automatisches Scannen funktionieren kann. Daran montiert ist ein Space Spider, ein 3D-Scanner von Artec 3D. Im Autonomiemodus steuert die Software den Roboter und wählt die bestmögliche Bewegungsbahn, um den Scanner um das Objekt herumzuführen. Dabei analysiert die Software selbstständig die zu scannende Oberfläche und prüft, ob alle erforderlichen Daten erfasst wurden. Der Autonomiemodus eignet sich vor allem für große Sammlungen von Objekten mit verschiedenen Formen und Größen.

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Manuelles Teachen des Scanners

Im Programmiermodus hat der Nutzer die Möglichkeit, die Bewegungsbahn des Roboters einzustellen. Dafür führt der Nutzer den Scanner einfach per Hand um das Objekt herum. Auf diese Weise lernt der Scanner, welcher Bahn er folgen muss. Dieser Modus ist in den Fällen nützlich, in denen große Mengen gleicher Objekte gescannt werden sollen. Besonders effektiv ist er in der Qualitätskontrolle von Fertigungsbetrieben – etwa auf Förderbändern, wo die Gegenstände in möglichst kurzer Zeit erfasst werden müssen. Da die Software Objekte und Scanergebnisse genau analysiert, kann sie dem Scanner präzise Anweisungen geben, welche Bereiche gescannt sollen. Auf diese Weise wird nur die minimale Anzahl von Bildern aufgenommen, wodurch sich Verarbeitungszeit und erfasste Datenmenge verringern. (mz)

Artec 3D auf der Formnext 2016: Halle 3.1, C10

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