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Produktentwicklung

Neue Möglichkeiten für das digitale Konstruieren

| Redakteur: Monika Zwettler

Social Media und 3D-Druck erweitern die Möglichkeiten des digitalen Konstruierens. Durch die kurzfristige Berücksichtigung von Kundenwünschen und schnelle Erstellung von Prototypen können Unternehmen die Marktreife ihrer Produkte beschleunigen und sich so Wettbewerbsvorteile verschaffen.

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Social Media und 3D-Druck erweitern heute die Möglichkeiten des digitalen Konstruierens.
Social Media und 3D-Druck erweitern heute die Möglichkeiten des digitalen Konstruierens.
(Bild: © red150770 - Fotolia)

Fertigung und Konstruktion gehören zu den Bereichen der Industrie, in denen kleinere Unternehmen auf Augenhöhe mit Großunternehmen operieren können – und auch müssen.

Auf Grund des hohen Wettbewerbsdrucks müssen Unternehmen ihre Entwicklungsprozesse ständig überprüfen und mit innovativen Ansätzen optimieren, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen oder zu verteidigen. Rapid Product Development (RPD) spielt hier eine entscheidende Rolle, denn damit können Unternehmen die Zeit verkürzen, die nötig ist, um Produkte auf den Markt zu bringen. Sie haben dadurch auch die Möglichkeit, sich durch innovative Produkte vom Wettbewerb abzusetzen. Effizienz bemisst sich hier nicht zuletzt nach einer schnellen Marktreife.

Umwälzungen durch neue Technologien

Gerade in der modernen Always-on-Welt kommt es außerdem sehr darauf an, die Aufmerksamkeit eines Publikums frühzeitig auf sich zu ziehen und schnelle Verkaufserfolge zu erzielen. Die Art und Weise wie Produkte hergestellt, entwickelt und auf den Markt gebracht werden, hat sich in den letzten zehn Jahren stark verändert. Neue Technologien haben alle Stufen des Produktionsprozesses regelrecht umgewälzt, von der Konzeptentwicklung und dem Design über Marktforschung, Produktentwicklung und Produktion bis hin zur Vermarktung.

Der Einfluss von Big Data und Social Media auf die Konstruktion

In jüngster Zeit haben neue Konzepte wie Big Data oder Social Media auch die Fertigung und Konstruktion beeinflusst. Unternehmen werten dabei beispielsweise Online-Unterhaltungen aus und berücksichtigen die Ergebnisse in der Produktentwicklung, um Anforderungen von Kunden noch im Entwicklungsstadium oder im Prototyping aufzugreifen. Dabei wurden Konstruktions- und Design-Lösungen entwickelt, um schnell auf die herkömmlichen Probleme mit Usability und Ergonomie reagieren zu können – etwa bei Möbeln, Autos, Kleidung oder sogar bei Haarbürsten. Derartige Analysen wären noch vor zehn Jahren gar nicht denkbar gewesen.

Auch wenn Computer schon seit langem zur Erstellung von Konstruktionsplänen und Zeichnungen eingesetzt werden, ist doch die Umsetzung von Ideen in solche Pläne immer noch ein zeitraubender Prozess. Die Workstations und die Software müssen in der Regel genau auf diese Aufgaben im Branchen-spezifischen Einsatzbereich zugeschnitten sein.

So werden beispielsweise Workstations der Precision-Baureihe von Dell speziell entwickelt und getestet, um Anwendungen wie Solidworks und Autodesk Design Suite zu unterstützen, mit denen Hersteller und Designer dann ihre 3D-Modelle von Produkten erstellen können. Fotorealistische Modelle lassen sich dann kurzfristig in Pitches und Meetings nutzen, etwa wenn es darum geht, Investitionsentscheidungen zu treffen. Sie können auch in Marketingpräsentationen und Aktionen verwendet werden, um eine Lösung zu präsentieren, noch bevor mit der Produktion begonnen wurde. Auf diese Weise ist zum Beispiel der Kenguru entstanden, das erste Elektromobil für Rollstuhlfahrer, das mit Precision-Workstations von Dell und der Autodesk Design Suite bis zur Produktreife gebracht wurde.

Vorteile zertifizierter Kombinationen aus Soft- und Hardware

Die Möglichkeit, solche detaillierten Modelle und Simulationen bereitzustellen, ist für die Produktentwicklung von größter Bedeutung, weil durch genaue Darstellungen natürlich auch Fehler schon frühzeitig beseitigt werden können, was wiederum der Produktqualität zugutekommt. Dabei spielen auch Zertifizierungen der Systeme für bestimmte Konfigurationen von Hard- und Software eine große Rolle; sie helfen, die Produktivität und Effizienz im Entwicklungsprozess zu steigern, da sie es Unternehmen ermöglichen, ihre Arbeitsplätze problemlos an individuelle Bedürfnisse anzupassen. Trotzdem können die Nutzer dann sehr komplexe Hochleistungsanwendungen ohne Bedenken hinsichtlich Kompatibilität oder Sicherheit verwenden.

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