Kameras

Neue IP 65/67-Kameras für weiten Temperaturbereich

| Redakteur: Jan Vollmuth

Die neuen IP 65/67-Kameras der CX-Serie widerstehen Staub, Spritzwasser und extremen Temperaturen von -40 °C bis 70 °C.
Die neuen IP 65/67-Kameras der CX-Serie widerstehen Staub, Spritzwasser und extremen Temperaturen von -40 °C bis 70 °C. (Bild: Baumer)

Die neuen IP-65/67-Kameras von Baumer der CX-Serie sollen sich dank erweitertem Betriebstemperaturbereich von -40 °C bis 70 °C auch für extrem anspruchsvolle Applikationen mit rauen Umgebungsbedingungen eignen, teilt der Hersteller mit.

Das IP-65/67-konforme Gehäuse schützt alle empfindlichen Kamerabestandteile gegen Schmutz, Strahlwasser und zeitweiliges Untertauchen, erklärt Baumer. Ein separates Schutzgehäuse könne damit entfallen. Zusätzlich soll ein optional erhältliches modulares Tube-System mit variabler Anzahl an Zwischenringen eine schnelle und flexible Applikationsanpassung hinsichtlich Länge und Durchmesser eingesetzter Objektive ermöglichen.

Auflösung bis 12 Megapixel

Die neuen IP-Kameras mit Sony Pregius- und On Semiconductor Python CMOS-Sensoren verfügen über eine Gig-E-Vision-konforme Schnittstelle und sind in sechs Auflösungen von 1,3 bis 12 Megapixel verfügbar.

Vier optoentkoppelte Ausgänge mit einer maximalen Ausgangsleistung von 1,5 A und Pulsbreitenmodulation ermöglichen laut Baumer die direkte Ansteuerung von bis zu vier externen Beleuchtungen inklusive Regulierung der Helligkeit. Damit sollen sich z.B. mittels Shape-from-Shading-Verfahren präzise Messungen bei der 3D-Oberflächeninspektion zur Detektion kleinster Formabweichungen kostengünstig ohne externen Beleuchtungscontroller realisieren lassen.

Klein und widerstandsfähig

Das kompakte Gehäuse (40 × 40 mm) mit umlaufender M3-Befestigung widersteht nach Angaben des Herstellers Stößen bis 100 g und Vibrationen bis 10 g. Kombiniert mit einem geringen Gewicht von 137 g und einem x-codierten M12-Stecker für zuverlässige Einkabellösungen mit Power over Ethernet (PoE) seien die Kameras für Robotik-Applikationen, z.B. in der Automobilproduktion prädestiniert, so Baumer. Zudem würden sich die Kameras dank hartanodisierter Oberfläche zusätzlich für den Einsatz in Lebensmittel- oder Pharmabereichen eignen, zusätzliche Schutzmaßnahmen für das Gehäuse seine nicht erforderlich.

Die Modelle mit Sony-Pregius-Sensoren der 2. Generation ermöglichen eine Belichtung ab 1 µs und sollen sich damit perfekt für Applikationen mit hoher Lichtintensität wie beim Laserschweissen oder für Anwendungsgebiete mit hohen Geschwindigkeiten wie der Leiterplattenbestückung zur Verringerung der Bewegungsunschärfe eignen.

Die CX-Kameras mit Phyton-Sensoren von On Semiconductor erlauben bei Verwendung einer ROI (Region of Interest) mehr als 1000 Bilder/s, so Baumer. (jv)

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