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Neue High-End-Steuerung für Motoman-Roboter

| Redakteur: Jan Vollmuth

Yaskawa hat auf der Automatica 2014 die Steuerung DX200 für Motoman-Roboter vorgestellt: Die neue Controller-Generation erweitert das aktuell sehr erfolgreiche Modell DX100 um zusätzliche Möglichkeiten, etwa in Hinblick auf Safety-Features, und bietet über 120 anwendungsspezifische Funktionen.

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Die neue Steuerung DX200 für Motoman-Roboter von Yaskawa bietet über 120 anwendungsspezifische Funktionen.
Die neue Steuerung DX200 für Motoman-Roboter von Yaskawa bietet über 120 anwendungsspezifische Funktionen.
( Bild: Yaskawa )

Von den Neuerungen profitieren vor allem Systemintegratoren und Industrie-Endkunden, die Motoman-Manipulatoren für Schweiß- und Handlingaufgaben nutzen.

Bei der neuen DX200 hat Yaskawa auf der DX100 aufgebaut. So sind sämtliche Vorteile des erfolgreichen Vorgängermodells erhalten geblieben. Hinzugekommen sind zahlreiche neue Funktionen und Funktionspakete, die die anwendungsspezifische Lösung und Programmierung von Robotikaufgaben weiter erleichtern. Außerdem kommt die neue DX200 zusammen mit einer ganzen Reihe neuer Manipulatoren auf den Markt.

Integrierter Safety Controller

Neu sind außerdem weitere Bussysteme und der integrierte Safety Controller: Er macht die DX200 zu einer kompletten Funktionalen Sicherheitssteuerung (FSU) der Kategorie 3. Mit bis zu 32 festlegbaren Sicherheitszonen und 16 möglichen Werkzeuge werden kleinere Arbeitsbereiche und eine optimale Ausnutzung der Produktionsfläche möglich. Als weiterer Vorteil können im Schnittfeld Roboter-Mensch mehrere Teilprozesse gleichzeitig ausgeführt werden. Die entsprechenden Sicherheitsstandards bleiben dabei stets gewährleistet.

Als weiteres neues Feature ist die DX200 durch entsprechende Bus-Schnittstellen auf die vereinfachte Integration von Peripheriegeräten ausgelegt. Über die patentierte Multi-Robot-Technologie können bis zu acht Roboter bzw. 72 Achsen synchron kooperieren. Da jeder Roboter dabei die Positionen der anderen Roboter kennt, ist eine „Crash-Situation“ ausgeschlossen. Die Roboterdichte pro Flächeneinheit lässt sich so optimal ausschöpfen. Die Advanced-Robot-Motion-Technologie (ARM) gewährleistet eine hohe Performance und Verfügbarkeit, eine branchenweit Maßstäbe setzende Bahnführung sowie reduzierte Teach-Zeiten.

Programmierung via Touch-Panel

Die Windows-CE-Programmierung erfolgt über ein kompaktes, leichtes Farb-Touchpanel. Dabei erleichtern anwendungspezifische Funktionspakete und mehr als 120 Funktionen sowohl die Programmierung als auch die Inbetriebnahme für den Endkunden. Voreingestellte Anwendungsmuster stehen beispielsweise für Punkt- und Lichtbogenschweißen sowie für Handling- und allgemeine Aufgaben zur Verfügung.

Nicht zuletzt wurde das Design überarbeitet: Gehäuse und Programmiergerät der DX200 bestehen nicht nur aus besonders widerstandfähigen Materialien. Sie präsentieren sich auch in konsequent schmutzunempfindlichen Farben.(jv)

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