E-CAD Neue E³.Series-Version von Zuken soll Fertigungskosten senken

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Mit der neuen Version von E³.Series will Zuken die Fertigungskosten durch Verbesserungen bei der elektrotechnischen Konstruktion senken. Sie ist mit einer Schnittstelle zu B&R Automation Studio ausgerüstet, ermöglicht den Datenexport für Bohr- und Fräsmaschinen, unterstützt die XVL-Ausgabe für Lattice-Viewer und bietet optimierten Support für E-Cl@ss und Komax. Die Unterstützung für Kabelbaumfamilien und -ableitungen in einem Projekt ermöglicht Zeiteinsparungen für Fahrzeughersteller.

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Mit der neuen Version von E³.Series zielt Zuken darauf ab, die Fertigungskosten zu minimieren.
Mit der neuen Version von E³.Series zielt Zuken darauf ab, die Fertigungskosten zu minimieren.
(Bild: Zuken)

Zuken hat bekanntgegeben, dass die Version E³.Series 2014A der CAD-Lösung für die Elektrotechnik- und Fluid-Entwicklung ab sofort erhältlich ist. Dazu Joachim Frank, Leiter des E³.Series-Geschäfts: „Um Steuersysteme montieren zu können, muss die Fertigungsdokumentation oft manuell ausgewertet und interpretiert werden. Mit automatisch erzeugten Drähten und Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die Verkabelung entfällt dieser Aufwand komplett. Unternehmen haben so die Möglichkeit, die Montage weiterhin kosteneffizient im eigenen Haus durchzuführen und so die Kosten für die Fremdfertigung zu senken.“

Geringere Kosten für Fertigungsprozesse

E³.Series 2014A ist mit neuen und erweiterten Funktionen ausgestattet:

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  • Fertigungsdaten für Bohr- und Fräsmaschinen werden automatisch mithilfe von E³.CutOut ausgegeben. Dabei werden Bohrungsdaten und Aussparungsdefinitionen aus der E³.Series-Bibliothek verwendet, um Daten wie Konturen, Aussparungen, Bohrungen und Sperrflächen im Standardformat DXF zu exportieren. Die Vorbereitungszeit für die Bearbeitung wird reduziert, während die Präzision steigt.
  • Die erweiterte Unterstützung von Kabelverarbeitungssystemen von Komax sorgt dafür, dass bei der Montage dank automatisch erstellter Drahtbündel keine Drähte mehr anhand von Schaltplänen manuell erstellt und geschnitten werden müssen. Schätzungen zufolge reduziert das die Montagedauer um mehr als die Hälfte.
  • Der Support für Lattice-Viewer beinhaltet das XVL-Format. So kann XVL Player von Lattice Technology für die 3D-Anzeige und -Animation von Schaltschränken genutzt werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, mit XVL Studio animierte Filme für jeden Montageschritt zu erstellen. Durch diese eindeutigen Anweisungen wird der Fertigungsprozess beschleunigt.

Verbesserte Automatisierung

Die neue E³.PLC Bridge unterstützt den benutzerfreundlichen, bidirektionalen Austausch von SPS-Daten. Ein unterstütztes Format ist z. B. B&R Automation Studio, das im Maschinenbau weit verbreitet ist. B&R Automation Studio ermöglicht die Konfiguration und Visualisierung des Zusammenwirkens von Controller und Antrieb in einer zentralen Umgebung. Das spart Zeit bei der Integration und senkt die Wartungskosten. Durch den bidirektionalen Austausch von Daten arbeiten die Teams aus elektrotechnischer Konstruktion und Softwareentwicklung besser und schneller zusammen. Außerdem wird die Datenqualität optimiert.

Verbesserte Komponentendaten

Das neue Zuken-Tool E-Cl@ss Advanced ermöglicht das effiziente Herunterladen und Einlesen von elektrischen Bauteildaten im E-Cl@ss-Format in E3.Series-Bibliotheken. E-Cl@ss ist der Standard für die Klassifizierung und Beschreibung von Produkten zu 39.000 Produktklassen und 16.000 Produkteigenschaften. Die Daten werden von Bauteilherstellern für eine schnelle und effiziente Bibliothekspflege bereitgestellt.

Viele Optionen, ein Design

E³.Cable und E³.Formboard unterstützen Kabelbaumfamilien und -ableitungen in einem zentralen Projekt. Die Verwaltung verschiedener Drahtoptionen ist somit hinfällig. Verschiedene Drahtlängen mit bestimmten Eigenschaften können in einem einzigen Projekt angelegt und mit weniger Schritten angezeigt und verwaltet werden. (mz)

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