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Kamera Neue Ereigniskamera hat Prozesse im Blick

| Redakteur: Jan Vollmuth

Die neue Ereigniskamera von Sick soll es ermöglichen, bei Bedarf reale Bilder und Filmsequenzen des Geschehens in einer Anlage zu machen. Die Kamera sei nahtlos integriert in die industrielle Sensorik von Sick und soll ereignisgesteuerte Filmsequenzen direkt in die Cloud sowie als Backup auf eine integrierte SD-Karte ablegen.

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(Bild: Sick)

Die Filmsequenzen zeigen, was unmittelbar vor und nach einem Ereignis passiert. Dazu nimmt die Kamera die jeweiligen Prozesse permanent auf, reagiert jedoch erst, wenn sie von einem anderen Sensor einen Trigger erhält. Auslöser dafür kann z. B. die Detektion des falschen Profils bei der Profilüberwachung sein. Mit Hilfe der Filmsequenzen soll der Anlagenbetreiber Erkenntnisse über die Ursache von Fehlverhalten einer Anlage erhalten, z. B. Schutzfeldverletzungen oder das Ausschleusen von Material.

Flexibel einsetzbar

Der Einsatz mehrerer Ereigniskameras ermöglicht laut Sick die Aufnahme und Analyse der Gesamtsituation aus verschiedenen Blickwinkeln. Nach Wiederherstellung der Produktivität kann die Ereigniskamera deinstalliert und für andere Optimierungs- und Diagnosezwecke eingesetzt werden. Da keine permanente Datenübertragung oder -speicherung erfolgt, werden die geltenden Datenschutzbestimmungen eingehalten. (jv)

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