Steuerung Neue Automatisierungsplattform für die Fabrik der Zukunft

Redakteur: Jan Vollmuth

Parker Hannifin bietet mit einer neuen Automatisierungsplattform die für produktive Industrie 4.0-Anwendungen erforderliche Durchgängigkeit – von der Leit- bis zur Aktorebene.

Anbieter zum Thema

Parkers PAC Automatisierungssteuerung ist der zentrale Knotenpunkt für alle Prozessdaten.
Parkers PAC Automatisierungssteuerung ist der zentrale Knotenpunkt für alle Prozessdaten.
(Bild: Parker Hannifin)

Zentrale Bausteine der konsequent auf offene Ethernet-Kommunikationsstandards ausgelegten Plattform sind Parkers Automatisierungssteuerung PAC (Programmable Automation Controller) und der Servoantriebsregler der Baureihe PSD.

Nur noch eine einzige Steuerungsplattform

Der PAC ist ein intelligenter Mehrachs-Motion-Controller für komplexe Steuerungsanwendungen, der die Eigenschaften einer speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) mit einer Motion-Control-Steuerung, Robotik und Visualisierung verbindet. Er ermöglicht anspruchsvolle Anwendungen ohne aufwendiges Schnittstellenmanagement auf nur einer leistungsstarken Steuerungsplattform. In der Maschine koordiniert der PAC die Bewegungen der einzelnen Servoantriebe – bei Bedarf auch eine Kombination von hydraulischen und pneumatischen Bewegungsabläufen.

Dank offener Schnittstellen lässt sich eine PAC-gesteuerte Maschine in horizontale Kommunikationsstrukturen einbinden, beispielsweise um die einzelnen Maschinen einer Produktionslinie miteinander zu vernetzen. Parkers PAC fungiert dabei als zentraler Knotenpunkt für alle relevanten Prozessdaten. Die gesammelten Daten der angeschlossenen Parker Feldgeräte werden über Ethernet der Leitebene zur Verfügung gestellt oder per integriertes Web-Publishing auf einem Smartphone beziehungsweise Tablet angezeigt.

Modular und kompakt

Im Zuge der zunehmenden Flexibilisierung und des steigenden Automatisierungsgrads moderner Produktionsanlagen nimmt die Anzahl der eingesetzten Servoantriebe zu und mit ihr die benötigte Schaltschrankgröße. Mit dem neuen anreihbaren Multiachs-Servosystem PSD hat Parker einen Servoregler für zentrale Steuerungskonzepte entwickelt, der modular einsetzbar und im Vergleich zu konventionellen Servoreglern deutlich kompakter ist. Über eine standardmäßige Ethernet-Schnittstelle werden Prozesse präzise überwacht sowie Daten genau erfasst. (jv)

SPS IPC Drives 2015: Halle 3, Stand 238

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:43682583)