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Signaltechnik Neubau von Werma liegt im Zeitplan

Redakteur: Katharina Juschkat

Der Neubau des Signaltechnik-Herstellers Werma liegt im Zeitplan. Der erste Teil des Gebäudes ist bei laufender Produktion schon bezogen, jetzt sind noch die Außenanlagen in Arbeit. Bis Oktober 2016 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

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Der Neubau ist nicht nur optisch modern – auch in Sachen Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit hat das Gebäude Vorbildcharakter.
Der Neubau ist nicht nur optisch modern – auch in Sachen Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit hat das Gebäude Vorbildcharakter.
(Bild: Werma)

Die Arbeiten an dem neuen Gebäude des Signaltechnik-Herstellers Werma sind fast abgeschlossen. Das moderne Gebäude fügt sich gut in das Bild der Gemeinde Rietheim ein. In den letzten Wochen wurden die Fassadenplatten angebracht, die Gerüste abgebaut und mit den Außenarbeiten begonnen. Im Inneren des Neubaus geht der Bezug der neuen Flächen weiter voran.

Teilfläche bereits bezogen

Alle bisherigen Bau- und Umzugsarbeiten liegen im Zeitplan, sodass der erste Teil der 4100 m² umfassenden neuen Produktionsfläche bezogen werden konnte. Nach dem Umzug der Kunststoff-Fertigung im Januar 2016 folgten sukzessive die Montagelinie, die Elektronikfertigung und der Werkzeugbau. „Mich freut es besonders, dass es während der gesamten Bau- und Umzugsphase weder Sach- noch Personenschäden gab – und das, obwohl ganze Abteilungen und Montagebereiche umgezogen sind“, sagt der Geschäftsführer von Werma, Matthias Marquardt.

Fertigungsleiter Erich Martin ist zuständig für den Neubau und ergänzt: „Die Umzüge liefen reibungslos und es gab dank einer detaillierten Planung keine Produktionsausfälle. Kaum zu glauben, unsere Kunden haben gar nichts davon mitgekommen und so soll es auch sein.“

Nachhaltige Konstruktion mit Zukunftscharakter

Der Neubau des Signalgeräteherstellers ist nicht nur optisch modern. Auch nach städtebaulichen und logistischen Gesichtspunkten ist die Standortwahl zwischen Bestandsgebäuden und Bundesstraße optimal. In den großen Hallen entstehen helle Räume mit ergonomischen und großzügigen Arbeitsplätzen.

Auch in Bezug auf Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit hat das neue Gebäude Vorbildcharakter: Mithilfe eines Wärmerückgewinnungskonzepts sind keine zusätzlichen Heizanlagen erforderlich. Die gesamte Wärme, die im Fertigungsprozess entsteht, wird wiederverwendet. Ein intelligentes Lüftungskonzept mit Wärmenutzung in verschiedenen Gebäuden sowie die Beleuchtung mit LED-Leuchten sind weitere nachhaltige Komponenten.

Sicherung und Ausbau des Standortes

Marquardt freut sich, dass mit dem Bau der Räumlichkeiten der Unternehmensstandort in Rietheim gesichert und ausgebaut wurde. „Wir versuchen als Unternehmen seit Jahren, hier zu expandieren und unsere Mitarbeiter vor Ort zu fördern“, sagt er. „Bislang sind nicht alle Flächen in dem neuen Gebäude belegt und wir freuen uns darauf, in den nächsten Jahren zu wachsen und die Hallen weiter mit Leben zu füllen.“

Martin fügt hinzu: „Auch die Gebäudetechnik ist für jede denkbare Erweiterung vorbereitet und wir waren uns rasch einig, zugunsten der Architektur die Halle lieber aus einem Guss zu bauen als später weitere Gebäude zu ergänzen.“

In den nächsten Wochen folgen weitere interne Umzüge und Umbauarbeiten im Logistikbereich. Die Außenanlagen werden angelegt, der neue Parkplatz fertig gestellt sowie das „Bike-Center“ errichtet. Hierbei handelt es sich um einen überdachten Fahrradbereich, der Platz für bis zu 40 E-Bikes, Pedelecs und Fahrräder bietet. Damit will das Unternehmen die Mitarbeiter unterstützen, schneller, gesünder und umweltschonender zur Arbeit zu radeln. Ziel ist es, im Oktober 2016 sämtliche Bauarbeiten abzuschließen und den Neubau im Sommer 2017 gebührend einzuweihen. (kj)

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