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3D-Druck Netzwerk will Lösungen für 3D-gedruckte Ersatzteile entwickeln

| Redakteur: Katharina Juschkat

Das Netzwerk „3D-Druck von Ersatzteilen“, ein Zusammenschluss von Mobility goes additive e.V. und der Innos-Sperlich GmbH, verbindet Partner aus Industrie und Wirtschaft, die gemeinsam Lösungen für den 3D-Druck von Ersatzteilen entwickeln wollen.

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Die Teilnehmer des 1. Gesamtnetzwerktreffens am 07.02.2017 in Berlin
Die Teilnehmer des 1. Gesamtnetzwerktreffens am 07.02.2017 in Berlin
(Bild: innos – Sperlich GmbH)

Die Automobilindustrie und die Luftfahrtindustrie profitieren schon heute vom 3D-Druck durch Leichtbau und der schnellen Produktion in Losgröße 1. Auch in der Fertigung von Ersatzteilen kann der 3D-Druck vorteilhaft sein. Genau das will sich das neue Netzwerk „3D-Druck von Ersatzteilen“ zunutze machen. Gegründet wurde das Netzwerk in einer Kooperation der Plattform Mobility goes Additive e.V. und der Innos-Sperlich GmbH, einem Managementpartner. Im Mittelpunkt soll die Entwicklung von Technologien und Verfahren stehen, mit denen Ersatzteile aus Kunststoffen und -kombinationen vor allem für den Schienenfahrzeugbau produziert werden können. Am 7. Februar gab die Plattform mit einer Kick-Off-Veranstaltung den Startschuss für das Netzwerk.

3D-Druck sichert die Supply Chain

Das Thema 3D-Druck bietet für viele Unternehmen eine hervorragende Lösung, schwer beschaffbare Ersatzteile entweder selbst zu fertigen oder bei Druckdienstleistern auch in kleinen Losgrößen fertigen zu lassen. Der 3D-Druck kann somit zur Absicherung der Supply Chain genutzt werden und dient damit insbesondere Unternehmen, die alternativ eine große Ersatzteillogistik bewältigen müssen, als lohnenswerte Alternative, um Lagerkosten zu reduzieren. Die benötigten Ersatzteile können aus unterschiedlichen Materialien gefertigt werden wie verschiedenen Metallen oder Kunststoffen. Die Netzwerkpartner wollen ihre jeweils spezifischen Kompetenzen zur Entwicklung und Bewertung von technischen Lösungen einbringen.

Ergänzendes zum Thema
Die Netzwerkpartner in alphabetischer Reihenfolge
  • AM Polymer Research
  • Apium Additive Technologies GmbH
  • Big Rep GmbH
  • Bionic Production GmbH
  • DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH
  • EBK Krüger GmbH & Co. KG
  • HP Deutschland GmbH
  • Kegelmann Technik GmbH & Co. KG
  • Modellbau Kurz GmbH
  • Polymaterials AG
  • Technische Universität Hamburg- Harburg – Institut für Laser und Anlagensystemtechnik Ilas
  • Wehrwissenschaftliches Institut für Werk- und Betriebsstoffe WIWeb

Das Innovationsnetzwerk gehört zu den ausgewählten Netzwerken des bundesweiten Förderprogramms „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM). Die Förderung erfolgt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. (kj)

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