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Sensor Neigungssensor für Unterwassermessungen

| Redakteur: Juliana Schulze

Die Neigungssensoren von ABJ basieren auf dem kapazitivem Messprinzip. Sie zeichnen sich durch hohe Genauigkeit und Schlagfestigkeit aus. Die Neigungssensoren eignen sich für Unterwassermessungen.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Die hohe Genauigkeit und Schlagfestigkeit wird unter anderem durch die dreilagige „bulk“ Mikromechanik-Technologie mit hochreinem Silizium erreicht. Mit dieser Technologie lassen sich Wiederholbarkeiten besser als 0,03° und Auflösungen von besser als 0,003° erreichen. Durch den speziellen Aufbau ist selbst nach harten Schlägen (bis 70 000 g) keine Drift wegen Deformation der Prüfmasse zu erwarten. Die Gasdämpfung innerhalb des Sensorelements verhindert Resonanzfrequenzen und Überschwingen.

Schnelle Montage über drei Schrauben

Der im robusten IP68-geschützten Gehäuse eingebaute Sensor kann über drei Schraubenlöcher einfach montiert und über PG-Verschraubung und PUR-Kabel angeschlossen werden. Die Einsatzfähigkeit unter Wasser wurde in einem 5-wöchigen Experiment nachgewiesen. Der Neigungssensor wurde 10 m tief im Klöntalersee in der Schweiz versenkt. Der 4-20 mA-Signalausgang erlaubt auch längere Anschlussleitungen. Über einen entsprechenden Widerstand kann das Stromsignal in ein Spannungssignal von wahlweise 1...5 oder 2...10 V umgewandelt werden.

Standardmäßig sind die Neigungssensoren (wahlweise 1- oder 2-achsig) mit den Bereichen +/- 30° (=+/- 0,5 g) und +/- 90° (=+/- 1 g) erhältlich. Alle Sensoren sind auf 1 g/0°, oder optional auf ·45°, abgeglichen. Damit ist grundsätzlich kein weiterer 0-Punkt-Abgleich erforderlich. Für Beschleunigungs- und Vibrationsmessungen stehen Sensoren mit +/-12 g Messbereich zur Verfügung. Weitere Messbereiche können angefordert werden.

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