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Energieeffizienz

Nachhaltige Produktion spart bis zu 70 Prozent der Energie

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Der Forschungsverbund entwickelte Methoden und Simulationswerkzeuge für die Unterstützung bei der Planung, Auslegung und dem Betrieb von Anlagen – inklusive der Kette der elektrischen und pneumatischen Energiebereitstellung. Damit soll die praktische Umsetzbarkeit der gewonnenen Erkenntnisse gewährleistet werden. „Eine gut durchdachte Auslegung von Antriebskomponenten bietet ein Einsparpotenzial von bis zu 70 Prozent", bekräftigt Post. So lassen sich beispielsweise durch ein Tool des Forschungsverbundes die Eigenschaften (dynamisch, statisch) von technischen Systemen simulieren, analysieren oder vorhersagen wie sich der Antrieb im Bezug auf seinen Energieverbrauch verhält und welche Komponente sich für eine bestimmte Applikation am besten eignet.

Gesamte Energiekette in der Automatisierung betrachten

„Insbesondere bei der Verwendung von Druckluft als Energieträger erfordert ein energie- und kosteneffizienter Betrieb von Industrieanlagen eine durchgängige Betrachtung von der Drucklufterzeugung über die Aufbereitung und Verteilung bis hin zur Anwendung. Deswegen hat der Forschungsverbund die gesamte Energiekette in der Automatisierung untersucht und eine Toolkette entwickelt, die Anwendern helfen soll Energie effizienter einzusetzen", so Post.

Entlang der Druckluftkette wurden softwaregestützte Werkzeuge geschaffen, die es ermöglichen die Systeme in allen Bereichen optimal auszulegen und zu betreiben. Laut Post liegt die größte Herausforderung darin, die Druckluft auf der einen Seite so effizient wie möglich zu erzeugen und gleichzeitig auf der anderen Seite den Druckluftverbrauch zu optimieren.

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Über den Autor

Ute Drescher

Ute Drescher

Chefredakteurin, konstruktionspraxis – Alles, was der Konstrukteur braucht