Kunststoffe Murtfeldt hat EU-Verordnung umgesetzt

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Murtfeldt Kunststoffe hat auf die Aktualisierung der EU-Verordnung 1935/2004 reagiert und die erforderlichen Migrationsverfahren für seine im Lebensmittelbereich eingesetzten Kunststoffe erfolgreich abgeschlossen.

Anbieter zum Thema

Murtfeldts Kunststoffe als Kurven- und Kettenführungen in der Getränkeindustrie. (Bild: Murtfeldt)
Murtfeldts Kunststoffe als Kurven- und Kettenführungen in der Getränkeindustrie. (Bild: Murtfeldt)

Die aktualisierte EU-Verordnung, die den Einsatz von Kunststoffen regelt, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen - EU 10/2011 genannt - ist seit Mai 2011 gültig und setzt im Lebensmittelbereich deutlich rigidere Maßstäbe als die für ihre Strenge bekannte amerikanische FDA-Regulierung. Murtfeldt Kunststoffe hat sich diesen Herausforderungen gestellt und konnte im August 2011 bereits die erforderlichen Migrationsverfahren für seine im Lebensmittelbereich eingesetzten Produkte erfolgreich abschließen. Diese Produkte führen ab sofort ein [FS] für „Food Safe“ im Produktnamen. Stand heute sind im Hause Murtfeldt alle EU-Vorgaben umgesetzt, obwohl die Realisierung bis 2015 Zeit gehabt hätte. Vorgaben, die vom Unternehmen ein hohes Invest an Zeit, Mitarbeiter-Know-How und Kapital verlangen, denn sie schreiben neben Migrationstest in unabhängigen Instituten eine getrennte Lagerhaltung sowie die Rückverfolgbarkeit der Chargen vor. Der Vorteil der raschen Umsetzung liegt auf der Hand: Murtfeldt bietet damit seinen Kunden Planungssicherheit bei der Konstruktion neuer Maschinen und Anlagen. Wer heute schon die lebensmittelkompatiblen Kunststoffe einsetzt, spart sich das spätere kosten- und zeitintensive Umrüsten von Anlagen und vermeidet unnötige Produktionsstopps. (qui)

(ID:32204060)