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Steuerung Motion-Control-Steuerung mit EtherCAT

| Redakteur: Jan Vollmuth

Neues vom Automatisierungsspezialisten Jetter: Die Ludwigsburger stellen eine neue High-Performance-JetControl-Steuerung, zwei neue Servoverstärkerreihen und neue Bediengeräte- sowie IPC-Familien vor.

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(Bild: Jetter)

Die neue Motion-Control-Steuerung JetControl 480MC ist die erste Jetter-Steuerung, die als Systembus den EtherCAT-Standard verwendet. Zudem verfügt die JetControl 480MC über eine CANopen-Schnittstelle. Über diese beiden Standards können auch Module anderer Hersteller angebunden werden.

Über eine integrierte JX3-Systembus-Schnittstelle können auch die bestehenden JX3-Erweiterungsmodule direkt an die Steuerung angeschlossen werden. Mit EthernetIP- und PROFINET-Modulen gelingt auch die Anbindung von Jetter-Systemen an die Siemens- und Rockwell-Welt.

Mit ihrem Leistungsspektrum schließt die JetControl 480MC die Lücke zwischen den beiden bewährten Motion-Control-Steuerungen JC-360MC und JC-940MC. Damit ist die Familie der JetControl-Steuerungen für industrielle Automatisierungsaufgaben von Jetter komplett. Die JetControl 480MC ist ab dem ersten Quartal 2014 lieferbar.

Neue Servoverstärkergeneration

Mit JM-1000 und JM-3000 stellt die nächste Generation ihrer Servoverstärkerfamilie JetMove vorstellen. Die neuen Modelle ergänzen die seit Jahren in vielen Anwendungsbereichen bewährte JM-100- und JM-200-Serie.

JM-1000 ist ein Einachssystem, während JM-3000 über multiple Achsmodule verfügt. Damit lässt sich ein individuelles, kompaktes und leistungsfähiges Mehrachsverbundsystem realisieren. Für die Kommunikation setzen die Jetter-Entwickler jetzt auf leistungsfähige Busstandards.

Schnelles Echtzeitprotokoll EtherCAT

Das schnelle Echtzeitprotokoll EtherCAT erlaubt per Masteranschaltung eine hochperformante, taktsynchrone Regelung aller Achsen. Die hohe Überlastfähigkeit der neuen Servoverstärkergeneration ermöglicht hochdynamische Beschleunigungsvorgänge auch bei kleinen JetMove-Baugrößen.

Weitere Vorzüge der neuen Verstärkergeneration: Durch das optionale Hiperface-DSL-Interface wird die Verdrahtung vereinfacht. Aufgrund ihrer kompakten Abmessungen und handlichen Kabelanschlüsse lassen sich die JetMoves direkt in die Maschine integrieren. Das verringert die Montage- und Installationskosten.

Das Automationsportal JetSym beinhaltet eine Motion-Bedienoberfläche, die dem Maschinenbediener stets alle notwendigen Informationen übersichtlich zur Verfügung stellt. JetSym erlaubt zudem wie gewohnt den zentralen Zugriff über die Steuerung auf alle angeschlossenen Komponenten und damit eine schnelle Anlagendiagnose sowie eine komfortable Fernwartung. Maschinenstillstandszeiten reduzieren sich auf ein Minimum.

Neue Multitouch-HMIs und neue IPC-Generation

Außerdem präsentiert Jetter neue Multitouch-Bedienpanels im Widescreen-Format. Die jüngsten Bediengeräte der JetView-Familie sind in 5" bis 22" verfügbar und präsentieren sich in ganz neuem Design. Die Jetter-Bediengeräte verfügen erstmals über eine Echtglas-Multitouch-Oberfläche und sorgen zusammen mit der Bediensoftware JetViewSoft für eine intuitive Bedienung.

Dank der eingesetzten ARM-Prozessor-Technologie reduziert sich der Stromverbrauch stark im Vergleich zu herkömmlichen Modellen. In den Jetter-Industrie-PCs gibt ein Intel-CoreT-i5- beziehungsweise i7-Prozessor den Takt vor. (jv)

SPS IPC Drives 2013: Halle 7, Stand 106

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