Filter Modular konfigurierbare Filterbaureihen

Redakteur: Lea Ziegler

Knoll Maschinenbau bietet für jede Form der Metallbearbeitung die passende Filter- und Pumpentechnik. Das Filterportfolio teilweise modular konfigurierbar.

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Den neuen Knoll Kompaktfilter gibt es in den Größen KF 110/150/200, KF400/600 und KF1000/1500/2000. Die Zahlen entsprechen den jeweiligen Literleistungen pro Minute. Sämtliche Typen gibt es sowohl mit Endlosband als auch mit Filtervlies.
Den neuen Knoll Kompaktfilter gibt es in den Größen KF 110/150/200, KF400/600 und KF1000/1500/2000. Die Zahlen entsprechen den jeweiligen Literleistungen pro Minute. Sämtliche Typen gibt es sowohl mit Endlosband als auch mit Filtervlies.
(Bild: Knoll)

Der Knoll-Kompaktfilter-KF ist je nach gewünschter Filterleistung in drei Baugrößen erhältlich, die jeweils in verschiedenen Breiten (und damit Nebengrößen) ausgeführt sind. Somit kann der Kunde den passenden KF in einer Leistungsspanne von 110 l/min bis 2000 l/min wählen.

Durch den modularen Aufbau lassen sich die Kompaktfilter bedarfsgerecht ausstatten: mit Filtervlies oder Endlosfilterband. Für das Filtervlies bietet Knoll zusätzlich eine Aufwickelvorrichtung an, die den Transport des verbrauchten Filterhilfsstoffs zum Recycling oder Entsorgen vereinfacht. Für den KF mit Endlosband lässt sich auf Wunsch eine Bandtrocknung installieren. Das bietet sich vor allem beim Einsatz von Öl als Kühlschmiermittel an. Denn mit dieser, auf einem Vakuumsystem basierenden Vorrichtung, wird das Öl weitgehend zurückgewonnen. Es bleibt ein trockener Filterkuchen, der sich je nach Material verkaufen oder kostengünstig entsorgen lässt.

Durch die unterschiedlichen Größen lässt sich der Kompaktfilter KF als Stand-alone-Version an einzelnen Maschinen ebenso einsetzen wie innerhalb von Zentralanlagen. Dort eignet er sich unter anderem zur Vorfiltration in Kombination mit einem Knoll-Feinstfilter, wie dem Micro Pur. Dieses Konzept empfiehlt Knoll in erster Linie für die HSS-Bearbeitung.

Feinfilter Micro Pur

Der Micro-Pur-Filter eignet sich vor allem für das Werkzeugschleifen von Hartmetall und HSS sowie das Honen und Läppen. Mit einer Filterfeinheit von 3 µm filtert er feinste Verunreinigungen aus Ölen. Neben standardisierten Anlagen für einzelne oder mehrere Maschinen bietet Knoll auch individuell konfigurierte, zentrale Filteranlagen für ganze Fertigungsbereiche an.

Die aktuelle F-Serie der Micro-Pur-Filter verfügt über eine verbesserte Rückspültechnik, die die Standzeiten der Filterpatronen verlängert und die Wartungskosten senkt. Für Einzelanlagen steht nun ein integrierter Automatikkonzentrator zur Verfügung. Das automatische Abschlammsystem, das es bislang nur für Zentralanlagen gab, wurde von Knoll weiterentwickelt und soweit komprimiert, dass es jetzt in die Standardbehälter der Einzelanlagen integriert werden kann und keinen zusätzlichen Platz benötigt.

Vakuumfilter zum Schleifen unter Öl

Die Vakuumfilter-Familie VLO eignet sich vor allem für Hersteller von Verzahnungsmaschinen. Die neue Konstruktion ermöglicht es, dass bis zu drei Filtermodule mit jeweils 300 l/min Durchsatz übereinander angeordnet werden können. Durch die Skalierbarkeit lässt sich eine VLO-Filteranlage lokal für eine Einzelmaschine oder zentral für mehrere Maschinen einsetzen. Auch unterschiedliche Filterqualitäten sind möglich. So kann der Maschinenhersteller die Filterleistung des VLO an die Maschine und den Einsatzfall anpassen.

Energiesparen durch Frequenzregelung

Mit Frequenzreglern ausgestattete Pumpen und entsprechende Ventiltechnik sorgen für eine bedarfsgerechte, energiesparende Filtration. Für Knoll-KSS-Anlagen eignet sich eine frequenzgesteuerte Hochdruckpumpe, die KTS-Schraubenspindelpumpe. Diese selbstansaugenden Verdrängerpumpen haben eine geringe Pulsation, einen hohen Wirkungsgrad und eine lange Lebensdauer. Die dazu gehörende Frequenzregelung wird bei Knoll PQ-Tronic genannt, da sie für variablen Druck (P) und Durchfluss (Q) bei bestmöglicher Drehzahleinstellung sorgt.

Vielfach lohnt es sich auch bestehende Anlagen mit einer Frequenzregelung nachzurüsten. Eine speziell dafür entwickelte Effizienzanalyse ist der Knoll E-Pass. Damit lässt sich zum einen die Leistungsaufnahme einer Hochdruckpumpe im Prozess messen, und zum anderen feststellen, welche Leistung effektiv für den Bearbeitungsprozess gebraucht wird. Die betroffene Maschine muss dafür etwa 5 Minuten stillgesetzt werden, um die notwendige Messtechnik zu installieren. Nachdem dann während eines kompletten Bearbeitungszyklus der tatsächliche KSS-Durchfluss zur Maschine und der jeweiligen Druck gemessen wurde, liegt das Ergebnis wenige Minuten später vor. Durch exakte Zahlen lässt sich die mögliche Energieeinsparung mit einer nachgerüsteten Frequenzsteuerung und die Amortisationszeit veranschaulichen. Falls sich eine Umrüstung empfiehlt, steht Knoll auch bei KSS-Anlagen anderer Ausrüster zur Verfügung. (lz)

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