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Technologie-Neztwerk

Mitten in einem Cluster kann die Innovationskraft gedeihen

| Autor/ Redakteur: Wolfgang Marquardt* / Karin Pfeiffer

Big Data, komplexe Maschinen, vernetzte Produktion: Die Digitalisierung stellt den Mittelstand vor echte Herausforderungen. Im Technologie-Netzwerk it’s OWL entwickeln Wirtschaft und Forschung gemeinsam konkrete Lösungen für Industrie 4.0.

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Mit dem Projekt Scientific Automation reduziert Beckhoff im Spitzencluster Energieverbrauch und Immissionen.
Mit dem Projekt Scientific Automation reduziert Beckhoff im Spitzencluster Energieverbrauch und Immissionen.
(Bild: Beckhoff Automation)

Bei it’s OWL geht es nicht nur um Technologien, sondern auch die Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen und Anforderungsprofile. Kernkompetenz des Netzwerkes ist dabei die intelligente Automatisierung. Dazu entwickeln Beckhoff, Harting, Lenze, Phoenix Contact, Wago und Weidmüller, die allesamt zu den Weltmarktführern zählen, in Clusterprojekten neue Lösungen. Mit einem Baukastensystem für effiziente Antriebslösungen von Lenze beispielsweise ist es Unternehmen möglich, bis zu 35 % Energie und Ressourcen in der Produktionslogistik zu sparen.

Weniger Aufwand für Umrüsten

Phoenix Contact wiederum hat für Komponenten wie Steuerungen oder Profinet-Feldgeräte eine Autokonfigurations-Funktion und ein Bildverarbeitungssystem entwickelt. Durch digitales Engineering ist es gelungen, den Aufwand für das Einstellen und Umrüsten von Maschinen um 30 % zu reduzieren. Ein Demonstrator für den Schaltschrankbau ermöglicht die Fertigung individualisierter Artikel bei durchgängiger Datenintegration. Das Verfahren wird bei Krones, einem international führenden Hersteller in der Abfüll- und Verpackungstechnik, bereits zur Erstellung individueller Klemmenleisten eingesetzt, die in den rund 8500 pro Jahr gefertigten Schaltschränken installiert werden.

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Beckhoff Automation arbeitet gemeinsam mit dem Heinz Nixdorf Institut, Maschinenbauern und Anwendern in der Küchenmöbelindustrie an einer Scientific Automation Plattform. Durch die Integration von Messtechnik, Condition Monitoring, Analyse- und Lernverfahren in die Standard-Automatisierungstechnik lassen sich Produktionseffizienz und Produktqualität steigern.

Ausgerichtet auf Condition Monitoring

Mit den neuen EtherCAT-Klemmen können Maschinenzustandsdaten wie etwa Schwingungen, Temperaturen, Drücke oder Energieverbräuche erfasst werden. Das Softwarewerkzeug TwinCAT Analytics erstellt ein komplettes zeitliches Abbild des Prozesses und der Produktionsdaten. Für die Datenauswertung stellt Beckhoff Algorithmen in Form von Softwarebausteinen in Bibliotheken wie TwinCAT Condition Monitoring bereit.

Die Nutzung dieser Technologien ermöglicht eine umfassende Zustandsanalyse und vorausschauende Wartung der Maschine. So können beispielsweise Maschinentakte auf Minimal-, Maximal- und Durchschnittswerte der Taktzeiten untersucht oder Verschleiß aufgrund von Schwingungsänderungen erkannt werden.

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