Handhabung

Mitsubishi Electric präsentiert durchgängiges Automatisierungspotenzial

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Jan-Philipp Liersch: „Mit unseren Komplettlösungen verfolgen wir den ‚Industrie 4.0‘-Gedanken: Sie zeigen realistisch die exakte Nachverfolgbarkeit von Bauteilen und deren Qualitätsmerkmalen zu jedem Zeitpunkt im Produktionszyklus.“
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Jan-Philipp Liersch: „Mit unseren Komplettlösungen verfolgen wir den ‚Industrie 4.0‘-Gedanken: Sie zeigen realistisch die exakte Nachverfolgbarkeit von Bauteilen und deren Qualitätsmerkmalen zu jedem Zeitpunkt im Produktionszyklus.“ (Bild: Mitsubishi Electric)

Auf der diesjährigen Motek demonstriert Mitsubishi Electric die vielfältigen Möglichkeiten einer durchgängigen Automatisierung. Gezeigt werden unter anderem eine kameragestützte High-Speed-Pick&Place-Anwendung mit Überkopf-Scara-Roboter, ein 8-Achs-Handling mit einem Knickarmroboter inklusive Sensorik sowie eine servogesteuerte Druckregelung über die Mitsubishi Electric iQ Platform. Mit dem neuen Servoregler MR-J4-TM ist erstmals die Anbindung der Mitsubishi Electric Servotechnik an offene Netzwerke möglich.

In der Hochgeschwindigkeits-Pick&Place-Komplettlösung nimmt ein Scara-Roboter vom Typ RH-1FHR als Deckenmontage mit bis zu 160 Picks pro Minute Teile von einem Förderband auf und palettiert sie lagerichtig. Neben der hohen Geschwindigkeit ist die komplette Anlagensteuerung über den Robotercontroller eine Besonderheit. Eine SPS ist hierfür nicht nötig. Jan-Philipp Liersch, Produktmanager Roboter, Mitsubishi Electric Europe B.V., beschreibt: „Mit dieser kompakten Komplettlösung wollen wir das umfangreiche Industrieautomatisierungsangebot von Mitsubishi Electric deutlich machen. Dabei läuft die gesamte Anlagensteuerung über den Robotercontroller – von Roboter, über Frequenzumrichter, Servomotor, Kamerasystem bis hin zum HMI.“

Das Förderband ist über den Mitsubishi Electric Frequenzumrichter an den Robotercontroller angebunden, was ein schnelles Synchronisieren ermöglicht. Ein Kamerasystem von Cognex erfasst die Position der Teile auf dem Förderband und übermittelt sie via Ethernet an den Controller. Befindet sich das Werkstück im Arbeitsbereich des Roboters, nimmt dieser es vom Band auf und setzt es in der Beispielapplikation auf eine Linearachse von Bahr Modultechnik GmbH, sodass ein Kreislauf entsteht. Die Linearachse wird von einem Mitsubishi Electric Servomotor angetrieben und ist ebenfalls an den Robotercontroller angeschlossen, ebenso ein Mitsubishi Electric HMI vom Typ GOT2000, über das die Steuerung der Anlage realisiert wird.

8-Achs-Handling mit eingebundener Sensorik

In einer weiteren Applikation demonstriert Mitsubishi Electric das Handling und die Qualitätsprüfung von elektrischen Bauteilen mithilfe eines RV-4FM 6-Achs-Roboters, der auf einer Linearachse von Bahr Modultechnik GmbH aufgebaut ist. In einer videoüberwachten Klimakammer wird der Testzyklus exemplarisch dargestellt. Von einer weiteren Linearachse der Firma Bahr nimmt der Roboter zunächst ein Bauteil auf und führt es zur Prüfung in die Klimakammer. In diesem Fall kommen ein Visionsystem zur Positionserkennung sowie ein Barcode-Lesegerät von e-F@ctory Alliance Partner Datalogic S.r.l. zum Einsatz. Gesteuert wird die Anwendung mithilfe eines hauseigenen Bediengerätes GOT2000.

„Mit unseren Komplettlösungen verfolgen wir den ‚Industrie 4.0‘-Gedanken: Sie zeigen realistisch die exakte Nachverfolgbarkeit von Bauteilen und deren Qualitätsmerkmalen zu jedem Zeitpunkt im Produktionszyklus“, erklärt Jan-Philipp Liersch. Die Zusatzachse, auf der der Roboter sitzt, wird von einem Mitsubishi Electric Servomotor angetrieben und ist direkt an den Robotercontroller angeschlossen. Eine separate Software und Programmierung ist nicht nötig. Die externe Achse zum Zuführen der Prüflinge lässt sich über ein Multitasking-Programm genau wie der Roboter programmieren und steuern.

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