Lineareinheit Mit zwei separat positionierbaren Laufwagen

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Rollon hat mit Robot SP-2C eine Linearachse im Programm, die zwei seperat positionierbare Laufwagen besitzt.

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Das neue Mehrachssystem von Rollon spart eine Querachse ein und ermöglicht im Vergleichzu bisherigen Lösungen einen kompakteren Aufbau zu geringeren Kosten.
Das neue Mehrachssystem von Rollon spart eine Querachse ein und ermöglicht im Vergleichzu bisherigen Lösungen einen kompakteren Aufbau zu geringeren Kosten.
(Bild: Rollon)

Die Lineareinheiten der Serie Robot aus der Plus-System-Familie bestehen aus einem selbsttragenden Aluminiumprofil und werden in zwei Führungssystemen angeboten: Robot-SP mit zwei an der Oberseite montierten wartungsfreien Kugelumlauflinearführungen und Robot-CE mit vier Laufrollen mit gotischem Laufbahnprofil, die auf zwei Rundstangen aus gehärtetem Stahl geführt werden. Die Rundstangen sind an den Außenseiten des Aluminiumprofils eingestemmt. Der Antrieb der Robot-Achsen erfolgt durch einen stahlverstärkten Zahnriemen aus Polyurethan mit AT-Zahnprofil. Ein Abdeckriemen aus Polyurethan schützt das im Profilinnern befindliche Antriebssystem vor Verschmutzung.

Zeitersparnis für den Anwender durch Parallelverarbeitung

In Handhabungs- und Positioniersystemen die bisher zwei horizontale Achsen erforderten, kann stattdessen auch eine Achse vom Typ Robot SP-2C mit zwei unabhängig voneinander positionierbaren Laufwagen eingesetzt werden. Auf die Laufwagen kann jeweils eine SC-Achse montiert werden, die in der Plus-System-Familie für die Ausführung senkrechter Hübe vorgesehen ist. Die SC-Serie verfügt über eine integrierte Montageplatte zur Direktmontage an der Robot. Durch die Konstruktion mit zwei senkrechten Achsen an einer Querachse kann nicht nur eine Achse gespart werden, es ergibt sich auch eine Zeitersparnis für den Anwender durch Parallelverarbeitung.

Antriebsmotoren können kleiner dimensioniert werden

An der Robot-Achse sind keine mitlaufenden Motoren und entsprechend auch keine Energiekette notwendig, wie es bei den alternativen Zahnstangen- oder Linearmotorachsen der Fall wäre. Durch die geringere bewegte Masse können auch die beiden Antriebsmotoren kleiner dimensioniert werden. Die Montageplatte an der SC-Achse verringert den Montageaufwand und die Zahl der Bauteile, was die Kosten senkt. Der Motor wird feststehend montiert, während das Profil mit der Schiene verfahren wird. Insgesamt ergibt sich für ein solches Mehrachssystem ein kompakterer Aufbau zu geringeren Kosten.

Durch die Hohlkammern im Achsprofil der SC-Achse können Leitungen hindurchgeführt werden, zum Beispiel Kabel zur Energieversorgung elektrischer Greifer oder Pneumatikschläuche für die Ansteuerung von Vakuumgreifern. (jup)

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