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Kommunikation

Mit welchen Sprüchen sich Chefs ins Aus schießen

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Chef-Sprüche vom Entmutiger: „Das ist nicht zu schaffen.“

Unternehmer denken nicht in Problemen, sie denken in Lösungen. Ein Kunde setzt einen Termin, der mit den vorhandenen Kapazitäten nicht gehalten werden kann. Sage ich ihm sofort, „das ist nicht zu schaffen“, stelle ich meinem Unternehmen ein Armutszeugnis aus. Es klingt nach Überforderung. Besser ist: „Wir sind momentan ausgebucht. Aber ich werde sehen, was ich für Sie tun kann. Ich melde mich morgen um 9.00 Uhr.“ Danach gibt es ein Brainstorming, wie die Situation zu lösen ist. Funktioniert es tatsächlich nicht, nenne ich dem Kunden am nächsten Tag einen realistischen Termin. Dann muss er entscheiden, ob er damit zurechtkommt. Gar nicht mal so selten lässt er sich darauf ein.

Chef-Sprüche vom Weichspüler: „Melden Sie sich doch bei Gelegenheit mal.“

Diese windelweiche Aussage geht gar nicht. Ein Unternehmer hat den Gedanken an sein Netzwerk im Hinterkopf und wägt ab, welche Menschen interessant für ihn sind und welche nicht. Entweder wird definitiv ein Termin abgemacht. Oder jemand hat kein Interesse und verabschiedet sich. Mit Unverbindlichkeit ist niemandem gedient. Eine wertschätzende Haltung gegenüber den Mitmenschen zeigt sich dadurch, dass sie wissen, woran sie sind.

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Chef-Sprüche vom Inkompetenten: „Mir ist ein Rätsel, wie das passieren konnte.“

Wer ist hier noch mal der Chef/die Chefin? Wie peinlich ist das denn! Unter der Verantwortung des Unternehmers geht etwas schief und er hat keine Ahnung, was da gelaufen ist. Wie kommt das wohl beim Kunden an? Eine souveräne Reklamationsbearbeitung sieht anders aus. Es tut ihm leid, Ursache zur Reklamation und Verärgerung gegeben zu haben. Er wird sofort klären, wo die Fehlerquelle steckt und bietest eine Wiedergutmachung an: „Wie können wir die Sache aus der Welt schaffen? Was stellen Sie sich vor?“

Chef-Sprüche von der Heulsuse: „Das ist unfair.“

Die Welt ist gemein und ungerecht? Am besten geht man ins Bett, zieht sich die Decke über den Kopf und bemitleidet sich. Das bringt allerdings nicht weiter. Man muss als Unternehmer damit zurechtkommen, dass sich andere Unternehmer Vorteile verschaffen. Dadurch gerät man in Handlungsdruck und muss sich möglicherweise neu positionieren. Selbstmitleid frisst dabei die Energie auf, die eigentlich dringend dazu gebraucht wird, aktiv zu werden.

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