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Virtual Reality Mit dem virtuellen Showroom die Effizienz steigern

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

VR-On hat mit Stage eine Softwarelösung für kollaboratives Arbeiten in der Virtuellen Realität entwickelt. Die Plattform soll Abstimmungen in Planung und Entwicklung vereinfachen und wartet mit einfacher Bedienbarkeit und einer realistischen Grafik auf.

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VR-On hat den virtuellen Showroom Stage vorgestellt: Nutzer an verschiedenen Standorten weltweit können sich damit verbinden und gemeinsam realistische 3D-Modelle besprechen.
VR-On hat den virtuellen Showroom Stage vorgestellt: Nutzer an verschiedenen Standorten weltweit können sich damit verbinden und gemeinsam realistische 3D-Modelle besprechen.
(Bild: VR-On)

Zahlreiche Studien sagen dem Virtual-Reality-Markt für die kommenden Jahre ein starkes Wachstum voraus, laut einer Statista-Umfrage wird der Umsatz im Jahr 2018 bei über 9 Mrd. US-Dollar liegen (siehe Grafik). Unternehmen, die frühzeitig Virtuelle Techniken im Produktlebenszyklus einsetzen, sind daher im Vorteil gegenüber ihrer Konkurrenz.

Die VR-On GmbH stellt nun mit Stage eine neue Virtual-Reality (VR)-Anwendung mit Potenzial für Unternehmen aus Industrie und Bauwirtschaft vor. Die Plattform ermöglicht das gemeinsame Arbeiten verschiedener Akteure in einem virtuellen Raum. Sie kann Unternehmen damit erheblich bei der Reduzierung von Feedbackschleifen, der Verbesserung ihrer Kommunikation und ihres Kundendialogs helfen.

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Weltweiter Austausch in Echtzeit

Nutzer an verschiedenen Standorten weltweit können sich in einer Stage-Session verbinden und gemeinsam realistische 3D-Modelle besprechen. Dabei können für eine immersive Erfahrung gängige VR-Headsets wie Oculus Rift oder HTC Vive genutzt werden sowie - falls kein Headset vorhanden ist - auch Desktop-Rechner.

Besonderes Augenmerk legen die Entwickler von VR-On auf Benutzerfreundlichkeit und eine einfache Handhabung. So wird der Anwender beim Einrichten einer neuen Session durch ein Set-Up geführt, das sich intuitiv bedienen lässt. Stage nutzt bei der Erstellung von VR-Präsentationen die Unreal-Engine für eine hochwertige, realistische Darstellung bei gleichzeitig hoher Performance. Den hohen Anforderungen von Unternehmen an Sicherheit und Geheimhaltung trägt die Plattform ebenfalls Rechnung: Der Zugriff auf einzelne Präsentationen wird lediglich einem vom Ersteller benannten Nutzerkreis zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus kann der Ersteller unterschiedliche Zugriffsrechte für einzelne Nutzer festlegen. Um an einer VR-Session teilzunehmen, müssen die Nutzer sich mit Stage bei einem zentralen Server authentifizieren. Die Authentifzierung kann dabei über ein bereits existierendes System wie beispielsweise Lightweight Directory Access Protocol (LDAP) abgewickelt werden.

Zahlreiche Einsatzmöglichkeiten

Stage bietet seinen Nutzern verschiedene Einsatzmöglichkeiten: Internationale Teams können beispielsweise virtuelle Trainingssessions abhalten, wenn es um die Bedienung oder Instandhaltung von Maschinen geht. Produktpräsentationen oder Design Reviews können ebenfalls in den virtuellen Raum verlegt werden. Der Nutzen für Automobilunternehmen und Zulieferbetriebe, aber auch für den Maschinenbau liegt auf der Hand. Mathias Wochnig, Geschäftsführer von VR-On, sieht Chancen auch für weitere Branchen: „Unternehmen, die an komplexen Produkten mit einem hohen permanenten Abstimmungsbedarf arbeiten, können von Stage profitieren.“ Im Mittelpunkt stehen für Wochnig Lösungen, die es seinen Kunden erleichtern, in VR als Team zu agieren. Dabei verfolgt das Unternehmen zwei ergänzende Ansätze: mittels aktueller VR-Hardware neue Methoden für VR einzuführen oder bereits vorhandene Methoden auf die Unreal Engine hin zu entwickeln. Momentan wird bei VR-On noch an der Beta-Version von „Stage“ gearbeitet, gegen Ende des Jahres wird „Stage“ erhältlich sein. (mz)

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