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Solarfahrzeug Mit dem Solarfahrzeug durch die Wüste

| Redakteur: Katharina Juschkat

Seit 18 Jahren entwickeln Teams an der Hochschule Bochum Solar-Fahrzeuge. Jetzt wollen sie mit dem Solar Buggy einen Weltrekord in Australiens Wüste brechen. Die nötigen Leitungen kommen von Igus.

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Chainflex-Servoleitungen an Bord des SolarBuggys sorgen für eine sichere Energiezuführung unter extremsten Bedingungen in der australischen Simpsonwüste.
Chainflex-Servoleitungen an Bord des SolarBuggys sorgen für eine sichere Energiezuführung unter extremsten Bedingungen in der australischen Simpsonwüste.
(Bild: Igus)

Mit der Kraft der Sonne durch die Wüste – seit 18 Jahren entwickeln Teams an der Hochschule Bochum Solar-Fahrzeuge. Eines davon ist der Solar Buggy, der erstmals 2015 als umgebauter Strandbuggy nur mit Sonnenenergie angetrieben die Tanami Wüste in Australien durchquerte. Die zweite Version, der Solar Buggy „Frogge“, soll den aktuellen Weltrekord für die schnellste Durchquerung der Simpsonwüste mit einem solarbetriebenen Landfahrzeug brechen. Dabei will das Team das Potenzial von Solarenergie nicht nur für stationäre, sondern auch für mobile Anwendungen zeigen.

360 km durch die Wüste

Der Solar Buggy muss so konzipiert werden, dass er schwerste Bedingungen für Offroadfahrzeuge, Sand und Dünen problemlos bewältigen kann. Die Strecke, die der Buggy im Frühjahr 2018 zurücklegen soll, beträgt 360 km entlang der „french line“ von Purni Bore bis nach Birdsville. Dafür sind auf dem Dach des Solar Buggys 2,5 m² Solarzellen befestigt. Um den Weltrekord zu brechen, stehen dem Team weniger als vier Tage, 21 Stunden und 23 Minuten zur Verfügung.

Deshalb müssen alle Komponenten im Solar Buggy die starken Beanspruchungen verkraften und dabei ein geringes Gewicht aufweisen. Das gilt auch für die verbauten Chainflex-Leitungen von Igus. Sie dienen zur Verbindung der Motorcontroller mit den Elektromotoren, zum Antrieb des Fahrzeugs und zur internen Verdrahtung der Schütze. Die Kombination aus geringem Gewicht und Durchmesser sowie maximaler mechanischer Haltbarkeit ist die Stärke der Leitungen. Die Servoleitungen im Solar Buggy verfügen über einen speziellen Leiteraufbau, der die hohe Strombelastbarkeit sicher stellt und den mechanischen Belastungen in der Bewegung und Vibration standhält, sodass es nicht zu Unterbrechungen der Stromversorgung kommt.

Robuste Leitungen für thermische Belastung

„Die Leitungen sind geschirmt, ermöglichen Gleich- und Wechselspannung und besitzen eine hohe elektromagnetische Widerstandsfähigkeit gegen äußere Einflüsse“, erklärt Kay Bollerhof vom Solar Buggy Team. „Sie sind sehr robust und eignen sich bestens für die thermische Belastung in Australien“, führt er weiter aus. Igus bietet die Servoleitungen mit und ohne Innenmantel an. Sie sind je nach Typ flammwidrig, kühlmittel- und ölbeständig und kälteflexibel. Ursprünglich sind die Leitungen für den Einsatz in Energieführungsketten konzipiert. Im hauseigenen Labor getestet, sollen sie für eine lange Lebensdauer und Ausfallsicherheit sorgen.

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