Suchen

Dichtung Mehrkomponenten-Lösungen bieten Designfreiheit und Sparpotenziale

| Redakteur: Ute Drescher

Die Engineered Materials Group von Parker Hannifin stellt Mehrkomponenten-Lösungen aus Materialkombinationen wie Gummi/Kunstoff, Gummi/Metall und Kunststoff/Kunststoff vor. Durch die Integration mehrerer Bauteile oder Funktionen in einem einzigen Bauteil eröffnen sich Anwendern neue Entwicklungsmöglichkeiten und vielfältige Sparpotenziale.

Firmen zum Thema

(Bild: Parker Hannifin)

Die Mehrkomponenten-Technologie verbindet unterschiedliche Werkstoff-Komponenten in einem integrierten Formteil miteinander. Die Kombinationen sind nicht beschränkt auf Elastomer-Werkstoffe mit unterschiedlichen Eigenschaftsmerkmalen, sondern schließen durch den Einsatz des Mehrkomponentenspritzguss-Verfahrens auch sogenannte Hart-/Weich-Verbünde ein. Dabei bildet ein Thermoplast oder Metall die harte Komponente (Trägerteil), während die weiche Komponente aus einem Elastomer-Werkstoff besteht. Zwischen Trägerbauteil und Elastomer besteht ein direkter chemischer Haftungsverbund, der mit oder ohne Haftvermittler geschaffen werden kann.

Weil sich die spezifischen Vorteile der verschiedenen Werkstoffe in einem Bauteil kombinieren lassen, entstehen neue Entwicklungspotenziale. Das ermöglicht komplexe und gleichzeitig kompakte sowie gewichtssparende Geometrien und erweiterte Funktionalitäten. Mit konventionellen Methoden wirtschaftlich nur schwer realisierbare Produkte werden so möglich.

Darüber hinaus bietet die Integration mehrerer Bauteile oder Funktionen in einem Bauteil dem Anwender weitere Vorteile und Sparpotenziale, z.B. durch Verkürzung der Prozesskette, vereinfachte Montage und reduzierten Aufwand in der Logistik und Qualitätssicherung.

Aufgrund der großen Werkstoffauswahl und Kombinationsmöglichkeiten können bei Parker Prädifa 2K/xK-Produkte für Anwendungen in der Automobil- und allgemeinen Industrie realisiert werden: z.B. Gehäusebauteile mit statischer Dichtfunktion (auch in entsprechenden IP-Schutzklassen), Gehäusebauteile mit rotierenden Wellen, elektrische Motoren, Antriebsabdichtungen oder Dichtelemente mit Form-/Kraftschluss-Fixierung. Die Qualitätssicherung schliet u.a. auch die Möglichkeit der Dimensionsprüfung über AOI ein. (ud)

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 44709722)