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Modellierung

Mehr Produktivität in der technischen Entwicklung

| Redakteur: Monika Zwettler

Maplesoft hat eine neue Version von Maple-Sim, der Plattform für die Modellierung und Analyse auf Systemebene, angekündigt. Highlights seien verbesserte Werkzeuge zur Modellentwicklung und FMI-Import.

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Maplesoft hat eine neue Version von Maple-Sim, der Plattform für die Modellierung und Analyse auf Systemebene, angekündigt.
Maplesoft hat eine neue Version von Maple-Sim, der Plattform für die Modellierung und Analyse auf Systemebene, angekündigt.
(Bild: Maplesoft)

Die neuste Version von Maple-Sim enthält laut Hersteller Werkzeuge, die die Produktivität während der Entwicklung der Modelle steigern, und wesentliche Verbesserungen bei der Konnektivität innerhalb der Werkzeugkette für eine noch höhere Kompatibilität zwischen den verschiedenen Werkzeugen und noch mehr Möglichkeiten zur gemeinsamen Simulation.

Simulationsergebnisse live beobachten

Um die Produktivität bei der Entwicklung zu unterstützen, liefert Maple-Sim 2016.2 Live-Simulationen, bei denen die Ingenieure die Ergebnisse bereits während der laufenden Simulation sehen, sodass sie den Fortschritt verfolgen und unerwartete Ergebnisse sofort untersuchen können.

Zu den weiteren Verbesserungen gehören ein neues 3D-Overlay zum Vergleich der Visualisierungen von Simulationen, mit dem sich Änderungen im Verhalten des Modells unter verschiedenen Bedingungen sehr leicht erkennen lassen, sowie Werkzeuge zur Versionskontrolle, die große Entwicklungsprojekte, bei denen mehrere Ingenieure am selben Modell arbeiten, erheblich erleichtern sollen.

Modellaustausch vereinfacht

Die neue Version enthält außerdem Verbesserungen bei der Konnektivität innerhalb der Werkzeugkette. Neben dem Export der Modelle im international anerkannten FMI-Format unterstützt Maple-Sim nun auch den direkten Import von Modellen aus anderer FMI-kompatibler Software für den Modellaustausch und die gemeinsame Simulation. Modelle, die aus FMI-kompatiblen Modellierungswerkzeugen, z.B. LMS Imagine.Lab Amesim oder Dymola exportiert worden sind, lassen sich einfach in Maple-Sim importieren und wie jedes andere Modell oder Untersystem verwenden.

Modelle aus anderen Lösungen nahtlos einbinden

So können die Ingenieure Modelle aus anderen Softwareprogrammen sofort übernehmen und die Vorteile der fortgeschrittenen Werkzeuge zur Modellierung und Analyse in Maple-Sim bei der Entwicklungsarbeit auf der Systemebene nutzen. Bei dynamischen Modellen, an denen mehrere Simulationswerkzeuge beteiligt sind, können die Ingenieure in Maple-Sim nun Modelle, die in anderen Werkzeugen laufen, nahtlos in ihre Maple-Sim-Simulationen auf der Systemebene einbinden.

„Maplesoft arbeitet mit viel Engagement daran, offene Standards zu unterstützen, damit unsere Kunden nicht ständig das Rad neu erfinden müssen, indem sie Modelle oder Bauteilebibliotheken, die bereits für andere Werkzeuge verfügbar sind, nochmals neu erstellen“, erklärte hierzu Dr. Laurent Bernardin, Executive Vice-President und wissenschaftlicher Leiter bei Maplesoft. „Mit der umfassenden Unterstützung des FMI-Standards, der weiterhin auf Modelica aufbaut, können die Ingenieure bei ihrer Arbeit modernste Entwicklungstechnologien nutzen, ohne auf proprietäre Werkzeuge beschränkt zu sein.“

Mehr Importfunktionen für die CAD-Toolbox

Weitere Verbesserungen in der Produktfamilie von Maple-Sim sind erweiterte Analysewerkzeuge für die Maple-Sim Batterie-Bibliothek und bessere Importfunktionen für die Maple-Sim CAD-Toolbox. Außerdem sind der Maple-Sim Connector für die Anbindung an Simulink sowie der Maple-Sim Connector für FMI zum Export der Maple-Sim-Modelle in andere FMI-kompatible Werkzeuge erweitert worden. Die Ingenieure können nun die Simulationsergebnisse mit exportierten Maple-Sim-Modellen aus Maple-Sim heraus untersuchen, auch wenn die Simulation im Zielwerkzeug erfolgt ist.

Maple-Sim ist in Englisch, Japanisch und Französisch verfügbar. (mz)

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