Industrielle Metall- und Elektroberufe

Mehr Digitalkompetenz bei neuer Azubi-Generation

| Redakteur: Melanie Krauß

(Bild: gemeinfrei (Pixabay, Pexels) / CC0)

Die neuen Auszubildenden für das Jahr 2018/2019 stehen bereits in den Startlöchern. Als Reaktion auf sich ständig verändernde Berufsanforderungen wurde das Ausbildungsprogramm nun um die Themen Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit erweitert.

Zum Start des neuen Ausbildungsjahrs 2018/2019 im August tritt die Teilnovellierung der industriellen Metall- und Elektroberufe und des Mechatronikers in Kraft. Diese hat der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) bereits im März beschlossen. Die Sozialpartner der Metall- und Elektro-Industrie (M+E) wollen mit der Anpassung der Berufsbilder auf sich dynamisch verändernde Berufsanforderungen reagieren. Um die industrielle Produktion zukunftsfest zu gestalten, seien qualifizierte Fachkräfte der wesentliche Schlüssel.

Die Neuerungen auf einen Blick:

  • Die modernisierten Ausbildungsordnungen werden um die Themen Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit erweitert. Diese Inhalte sollen die Unternehmen künftig in allen novellierten M+E-Berufen vermitteln.
  • Betriebliche Ausbildungsinhalte und schulische Lerninhalte werden aktualisiert, damit damit Betriebe und Berufsschulen im Zusammenspiel weiterhin diejenigen Qualifikationen vermitteln können, die für die Anforderungen von Industrie-4.0-Prozessen wichtig sind.
  • Zudem können, je nach Beruf, drei bis vier Zusatzqualifikationen zu Themen der Digitalisierung ausgebildet und separat geprüft werden. Dabei geht es zum Beispiel um digitale Vernetzung, Prozess- und Systemintegration, IT-Sicherheit oder um Additive Fertigungsverfahren (3-D-Druck).
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Mit ihrem agilen Verfahren wollen die verantwortlichen Sozialpartner (Gesamtmetall, IG Metall, VDMA und ZVEI) und Ministerien zeigen, dass das System der dualen Berufsausbildung in Deutschland mit seinen dynamischen und gestaltungsoffen angelegten Berufsstrukturen in der Lage ist, sehr schnell auf die Herausforderungen und Veränderungsgeschwindigkeiten im Zusammenhang mit Industrie 4.0 und Digitalisierung zu reagieren.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf unserem Partnerportal Maschinenmarkt.de.

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