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J. Schmalz Pressetage

Mehr als nur Vakuum: Höherer Umsatz und neue Geschäftsfelder

| Redakteur: Bernhard Richter

Der Vakuum-Spezialist Schmalz erwartet für das Jahr 2017 ein Umsatzwachstum im zweistelligen Bereich und schafft sich mit dem Geschäftsbereich Energiespeicher ein weiteres Standbein.

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Alles im Griff dank Vakuumtechnik: Schmalz blickt zuversichtlich in die Zukunft und investiert am Standort in Glatten.
Alles im Griff dank Vakuumtechnik: Schmalz blickt zuversichtlich in die Zukunft und investiert am Standort in Glatten.
( Bild: Gillhuber )

Dr. Kurt Schmalz, geschäftsführender Gesellschafter der J. Schmalz GmbH, ist zufrieden mit der Entwicklung seines Unternehmens. Anlässlich der Fachpressetage am Hauptsitz in Glatten vermeldet er einen Umsatz von rund 150 Mio. Euro im Jahr 2016 und geht auch für dieses Jahr von einem deutlichen Wachstum im zweistelligen Prozentbereich aus. Vor allem die Dynamik in Asien und den USA hebt Schmalz hervor und betont, dass sich auch das Geschäft in der Türkei wider Erwarten positiv entwickelt.

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Trend: Digitalisierung in der Automatisierung

Die Branchenverteilung des Unternehmens ist breit gefächert und durch Trends wie die Digitalisierung in der Automatisierung gibt es generell in allen Branchen gutes Wachstumspotenzial. Ein starkes Plus sei vor allem in den Industriezweigen Faserverbund und Elektronik zu verzeichnen. Auf einem dauerhaft hohem Niveau bewegt sich die Logistikbranche: Vor allem bei der Paketlogistik im Versandhandel kann das Unternehmen mit seinen Vakuumhebern und Kräne punkten. Auch die Automobil- beziehungsweise Metallindustrie entwickelt sich sehr gut; getrieben ist das Wachstum hier vor allem durch Großprojekte.

Um aber auch für die Zukunft gut gerüstet zu sein, investiert der Spezialist für Handhabungstechnik und Automatisierung in die Zukunft. Das Unternehmen mit Stammsitz in Glatten im Schwarzwald investiert rund 8,5 % des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Außerdem wird der Standort erweitert: Eine zweistellige Millionensumme fließt in die Vergrößerung der Produktion sowie in ein neues Bürogebäude. Insgesamt beläuft sich die Erweiterungsfläche auf 14.000 m2. Mit Fertigstellung sollen die Bauten Platz für rund 140 neue Mitarbeiter bieten.

Großbatterien und Akkumulatoren für die Energiewende

Das Unternehmen entwickelt und produziert über seine bekannte Vakuumtechnik hinaus Kernkomponenten für Vanadium-Redox-Flow-Batterien, die als stationäre Energiespeicher den Überschuss aus Solar- und Windkraft aufnehmen und auftretenden Lastspitzen ausgleichen sollen. Im Moment läuft die Weiterentwicklung der Prototypen-Stacks der ersten Generation. Im zweiten Schritt wird nun eine Pilotfertigung am Standort Glatten aufgebaut und ein modulares Systemkonzept entwickelt. Das Ziel ist ein Plug-and-Play-System zur einfachen Integration in kundenspezifischen Energiespeicherkonzepten. (br)

YouTube ist eine Quelle von Anleitungsvideos zu allem Möglichen und Unmöglichen – Schmalz nutzt die Videoplattform auch um seinen Kunden Hilfe zu bieten.

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