MEDTEC Europe 2013 Medizintechnik-Fachmesse MEDTEC Europe zeigt Top-Entwicklungen der Branche.

Redakteur: Karl-Ullrich Höltkemeier

Dynamik und Vielfalt charakterisieren die Medizintechnikbranche ebenso wie Prozesssicherheit und Präzision. UBM Canon veranstaltet dazu in Stuttgart vom 26. bis 28. Februar die MEDTEC Europe 2013.

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(Bild: UBM Canon)

Auf der einen Seite bildet die Innovationskraft der Medizintechnik die Grundlage für hohe Wachstumsraten. Auf der anderen Seite bestimmt sie auch das Tempo für Produktneuentwicklungen. Nach Angaben des Europäischen Patentamtes führt die Medizintechnik die Liste der angemeldeten Erfindungen mit über 15700 Patenten an. 11,4 Prozent der Patentanmeldungen kommen aus dem Medtech-Bereich. Zielgerichteten Zugang zu neuen Entwicklungen bietet die Fachmesse MEDTEC Europe.

Warum die Besucher des Stuttgarter Messegeländes vom Angebot profitieren, erläutert Jeannette van Doorn, Event-Director des Veranstalters UBM Canon: „Die Medizintechnikbranche muss sich auf dramatische Veränderungen vorbereiten, die sich bereits heute abzeichnen. Denn, um zu überleben, müssen Innovationen künftig zweierlei bewirken: den Patientennutzen weiter verbessern und, auf der Herstellerseite, den Gewinn sichern. Die Medtec Europe bietet die gesamte Bandbreite an Produkten und Dienstleistungen, um diese Herausforderung zu meistern.“

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Bis jetzt war die Messe nicht in einzelne Gebiete eingeteilt. Doch das hat sich wegen des starken Messe-Wachstums mittlerweile geändert. Um dem Besucher einen besseren Überblick zu gewähren und um den Messebesuch besser planen zu können, haben wir im kommenden Jahr zum ersten Mal das umfassende Angebot übersichtlich in neun Medical-Themenbereiche strukturiert: Diagnostik, Fertigungsautomatisierung, Reinraum- und Kontaminationskontrolltechnik, Metalle und Bearbeitungstechniken für medizinische Produkte, Verpackungstechnik, Kunststoffe, Rapid Manufacturing, Testverfahren und, in einem Sonderpavillon, Fertigung von In-Vitro-Diagnostika (IVD).

Außerdem wechselt die Medizintechnik-Messe im Jahr 2013 erstmals von den geraden Hallennummern 2, 4, 6 und 8, auf die ungeraden 1, 3 und 5. „Der Wechsel von den geraden zu den ungeraden Hallen,“ so Jeannette van Doorn, „macht es möglich unser Produktspektrum besser zu präsentieren. Auf der MEDTEC präsentieren die Aussteller die komplette Wertschöpfungskette der Medizintechnik, die sich so sehr anschaulich darstellen lässt.“

Doorn weiter: „Wir bieten 2013 mit den Medical-Themenbereichen eine komfortablere Übersicht. Interaktive Hallenpläne, aber auch Apps fürs Handy einschließlich leicht zugänglicher Ausstellerlisten, Konferenzpläne und Informationen über Referenten, machen den Besuch noch effizienter.

Unser Angebot für den Besucher umfasst jedoch noch mehr. So können Aussteller und Besucher ihren Messebesuch auf dem PC vorbereiten, in dem sie ihr persönliches Netzwerk wie z.B. Linkedin nutzen.“ (hö)

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