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Maschinensteuerungen nach Maß

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In einer kürzlich realisierten Blasformmaschine kamen so neben Moog Hydraulikventilen und Hydraulikaktuatoren auch bürstenlose Servomotoren, sowie die passenden Moog Multiachs-Servoregler zum Einsatz. Gesteuert wird die gesamte Maschine und geregelt werden sowohl die hydraulischen als auch die elektrischen Achsen mit der neuen Moog MC600. Abgerundet wurde der Lieferumfang mit einem auf den Kunden angepassten Bedienterminal mit robustem Touch Display, sowie einer integrierten Heiz- und Kühlungskreisregelung.

Um Verkabelungsaufwand zu sparen, sind in der Anlage vier dezentral platzierte intelligente I/O Stationen über die Maschine verteilt, die mit der Hauptsteuerung durch ein einziges Hochleistungsbuskabel verbunden sind.

Moog hat - um ein hohes Maß an Flexibilität zu garantieren - bei der Entwicklung der MC600 Maschinensteuerungen Wert auf ein strikt modulares Design gelegt. Die Palette an verfügbaren Modulen umfasst CPUs, Displaytreiber, Bus Transceiver, eine große Auswahl an digitalen, analogen und Sensor Schnittstellen sowie Temperaturregelmodule. Diese Modularität stellt sicher, dass die Steuerung jeweils genau auf die spezifischen Anwendungen des Kunden zugeschnitten werden kann.

Modulares Konzept ermöglicht auch eine nachträgliche Erweiterung der Steuerung

Das modulare Konzept ermöglicht selbst eine nachträgliche Erweiterung der Maschinensteuerung. Die einzelnen Module werden dafür einfach auf einen Sockel geklemmt, der auf einer DIN-Schiene sitzt. Durch einfaches Zusammenschieben wird die interne Verbindung realisiert. Ein Sockel enthält bis zu drei Steckplätze. Während die CPU-Module alle drei Steckplätze nutzen, sind alle anderen Module Einzelmodule und brauchen daher nur einen Steckplatz.

Den Anwendungen sind dabei kaum Grenzen gesetzt, egal ob 2000 digitale I/O oder hoch auflösende analoge 16 Bit Schnittstellen gebraucht werden, im Baukasten findet sich immer die richtige Lösung. Auf der Softwareseite werden die Module einfach graphisch eingebunden und stehen fortan mit allen Funktionen zur Verfügung.

Die klassische Anordnung ist die Anordnung aller Steuerungskomponenten in einem zentralen Schaltschrank. Der verwendete Bus erlaubt aber auch das Anordnen der benötigten I/O Module direkt in der Maschine in einer Entfernung von bis zu 50 Meter. Hierzu reicht ein einfacher Buskoppler. Soll gleichzeitig eine noch höhere Leistungsfähigkeit realisiert werden, ist es möglich auch verteilt weitere CPUs mit angeflanschten E/A-Ressourcen hinzuzufügen.

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