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Arbeitsplatz

Maschinenbauer oft unzufrieden im Job

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6. Die faire Entlohnung

Einer der entscheidenden Motivatoren ist mit Sicherheit auch das Gehalt. Folgendes Bild ergibt sich: Besonders fair bezahlt fühlen sich die Beschäftigten aus der Informations- und Telekommunikationsbranche, gefolgt von der Finanzbranche. Auch hier liegt die Maschinenbaubranche weit hinten, nur 6 Prozent der Mitarbeiter empfinden ihr Gehalt für angemessen oder sehr angemessen. Schlusslicht ist bei der Bezahlung jedoch die Chemiebranche mit 3 Prozent.

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7. Eine gesunde Work-Life-Balance

Auch wenn der Job Spaß macht, Team und Vorgesetzte hinter einem stehen: Leidet das Privatleben, nutzt auch der beste Arbeitgeber nicht. 78 Prozent der insgesamt Befragten, die mit ihrer Work-Life-Balance sehr zufrieden sind, freuen sich fast täglich auf ihren Job. Im Branchenvergleich sind die Arbeitnehmer aus der ITK-Branche am zufriedensten mit dem Verhältnis zwischen Arbeitszeit und Privatleben: Auf einer Skala von 1 bis 5, wobei 1 für sehr unzufrieden und 5 für sehr zufrieden steht, erreichen sie mit 3,83 den im Branchenvergleich höchsten Wert. Dicht darauf folgen die Arbeitnehmer aus der Tourismus- und Gastronomiebranche mit einem Wert von 3,8. Am unzufriedensten mit ihrer Work-Life-Balance sind die in der Medien- und Werbebranche Beschäftigten.

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8. Das Wissen um den eigenen Beitrag zu den Unternehmenszielen

Ziele leisten einen wichtigen Beitrag zur Mitarbeitermotivation. Sie geben Richtung, Struktur und Sinn: 82 Prozent der Befragten, die sich ihres Beitrags zu den Zielen des Unternehmens eindeutig bewusst sind, geben an, mit ihrer Arbeitsstelle zufrieden oder sehr zufrieden zu sein. Auch hier haben die Branchen mit den motivierteren Mitarbeitern die Nase vorn und jene Branchen, die sich weniger mit den Unternehmenszielen identifizieren können, haben auch weniger motivierte Mitarbeiter: Tourismus und Gastronomie- (4) sowie ITK-Branche (3,74) liegen vorne, die hintersten Plätze belegen die Chemie- (3,19), die Maschinenbau- (3,26) sowie die Medien- und Werbebranche (3,29).

9. Emotionale Ausgeglichenheit

Sich realistische Ziele setzen, diese erreichen und Erfolge zu feiern, macht zufrieden. Demotivierend sind hingegen zu viel Stress und Überforderung im Job. Im Branchenvergleich geben Arbeitnehmer aus der Medien- und Werbebranche am häufigsten an, mit ihrer Arbeit gestresst und überfordert zu sein. Auf einer Skala von 1 bis 5, wobei 1 für nie und 5 für immer steht, erreichen sie einen Wert von 2,97. Auf Platz 2 der gestresstesten Mitarbeiter landen die Beschäftigten aus dem Finanzwesen mit einem Wert von 2,8. Die niedrigsten Stresswerte erzielen die Beschäftigten aus der Chemie- (2,38), der Lebensmittel- (2,41) und der Textilbranche (2,42).

10. Die Identifikation mit der Arbeitsstelle

Mitarbeiter sind die besten Markenbotschafter eines Unternehmens. Nur wer zufrieden ist, trägt auch zum positiven Bild seiner Firma bei. So sind 71 Prozent der in der ITK-Branche beschäftigten sehr wahrscheinlich oder wahrscheinlich bereit, ihren Arbeitgeber weiterzuempfehlen. Auch die im Tourismus und in der Gastronomie Beschäftigten sind ihren Arbeitgebern gegenüber loyal: 70 Prozent der Befragten geben an, ihren Arbeitgeber wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich weiterzuempfehlen. Auf dem letzten Platz unter den positiven Multiplikatoren landen die Arbeitnehmer aus der Medien- und Werbebranche, von denen nur 53 Prozent ihren Arbeitgeber wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich weiterempfehlen würden.

Fehlende Motivation gleicht einer inneren Kündigung

Wer seinen Arbeitgeber nicht weiterempfehlen würde, hat häufig bereits innerlich gekündigt. So sehen sich in der Maschinenbaubranche lediglich 12 Prozent wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich auch in zwei Jahren noch bei ihrem jetzigen Arbeitgeber. Demgegenüber stehen 24 Prozent der in der Medien und Werbebranche Beschäftigten, die es als wahrscheinlich oder als sehr wahrscheinlich ansehen, auch in zwei Jahren noch beim jetzigen Arbeitnehmer zu sein.

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