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Luftaufbereitungssystem

Luftaufbereitungssystemen bietet auch bei wenig Platz hohe Durchflussraten

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Parker Hannifin bietet mit den Luftaufbereitungssystemen der Baureihe P31 und P32 Produkte, die trotz kompakter Baugröße hohe Durchflussraten erzielen können. Es gibt Versionen mit Polycarbonatbehälter, die Drücke bis 10 bar und Versionen mit Aluminiumbehälter, die Drücke bis 17 bar liefern können.

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Parkers neue Luftaufbereitungssysteme sollen mit leistungsstarken Standardelementen sowie Wasserabscheidungseigenschaften punkten.
Parkers neue Luftaufbereitungssysteme sollen mit leistungsstarken Standardelementen sowie Wasserabscheidungseigenschaften punkten.
(Bild: Parker Hannifin)

Parker Hannifin hat seine Luftaufbereitungssysteme bestehend aus Filter, Regler und Öler weiterentwickelt, sodass insbesondere die Baureihen P31 (¼-Zoll-Anschlüsse) und P32 (¼- bis ½-Zoll-Anschlüsse) gute Verhältnisse von Durchflussrate zu Baugröße bieten. Die Kombinationseinheiten punkten laut Hersteller mit leistungsstarken Standardelementen sowie Wasserabscheidungseigenschaften und ermöglichen aufgrund eines neuen Designs die problemlose Integration in aktuelle Maschinenkonstruktionen. Parkers Luftaufbereitungssysteme liefern standardmäßig Drücke bis 10 bar (mit Polycarbonatbehälter) und 17 bar (mit Aluminiumbehälter).

Modular und kompakt

Ein sauberes und trockenes Pneumatiksystem ist die Voraussetzung für kurze Taktzeiten, eine hohe Produktqualität und niedrige Ausfallzeiten. Die neueste Generation von Parkers Systemen ist aufgrund einer modularen Bauweise einfach zu handhaben und aufgrund ihrer Kompaktheit auch bei beengten Platzverhältnissen einfach einsetzbar. So soll ein positiver Bajonettverschluss einen schnellen und sicheren Anschluss gewährleisten. Außerdem kann das Filterelement mit nur einer Hand getauscht werden.

Die aus widerstandsfähigem Aluminium gefertigten Komponenten lassen sich in Parkers bestehende Serie von Luftaufbereitungssystemen leicht integrieren – aufgrund des patentierten modularen Verbindungssystem und eines hohen Standardisierungsgrades. Alle Membranen und Dichtungen sind aus langlebigen Nitrilkautschuk (NBR) gefertigt.

Die Standard-Betriebstemperatur der P31-Minibaureihe liegt zwischen –10 und 52 °C, die der Kompaktbaureihe P32 zwischen –25 bis 52 °C. Mit Aluminiumbehälter erhöht sich diese bei beiden auf 65,5 °C. Ausführungen für Temperaturen bis –40 °C sollen zeitnah verfügbar sein.

Großzügige Ausstattung

Um in verschiedenen Anwendungen innerhalb eines Pneumatiksystems eingesetzt werden zu können, verfügen die Baureihen P31 und P32 über Manometeranschlüsse. Für sicherheitsrelevante Systeme sind manipulationssichere und absperrbare Regler und Filterregler erhältlich. Die P31-Baureihe bietet optional einen Koaleszenzfilter, der mit oder ohne Differenzdruckanzeige (DPI) montiert werden kann.

Bei der P32-Baureihe gibt es viele Auswahlmöglichkeiten, unter anderem Regler und Filterregler mit Rund- oder Rechteckmanometer. Die Druckeinstellung ist mit T-Bar-Option erhältlich. Ebenfalls kann Parker Semipräzisions-Regler und -Filterregler mit kleinerem Ventilkopf und einem bearbeiteten Ventilsitzring liefern – für einen niedrigeren Differenzdruck und eine erhöhte Präzision.

Da für Maschinenhersteller die Arbeitsplatzsicherheit immer wichtiger wird, sind auch redundante Sicherheitsventile (Kat 4/Kat 2) verfügbar. Diese sind kompatibel mit den globalen Luftaufbereitungsanlagen und sollen die neuesten EG-Maschinenrichtlinien erfüllen. (sh)

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