Antriebssystem Lüfterantrieb bringt frischen Wind ins System

Redakteur: Lilli Bähr

Currax hat einen Antriebsstrang für Luftbehandlungsanlagen entwickelt, die für die Luftverteilung und -regulierung innerhalb von Gebäuden und Industrieanlagen sorgen. Kupplungen, Reluktanzmotoren und Frequenzumrichter von Siemens kommen dabei zum Einsatz.

Firmen zum Thema

Beim neu entwickelten Antriebsstrang von Currax werden die Komponenten aufeinander abgestimmt. Integriert werden dabei die überarbeitete Flender-N-Arpex-Kupplung von Siemens, der Reluktanzmotor Simotics sowie der Frequenzumrichter Sinamics.
Beim neu entwickelten Antriebsstrang von Currax werden die Komponenten aufeinander abgestimmt. Integriert werden dabei die überarbeitete Flender-N-Arpex-Kupplung von Siemens, der Reluktanzmotor Simotics sowie der Frequenzumrichter Sinamics.
(Bild: Siemens)

Currax hat einen Antriebsstrang entwickelt, bei dem die neu überarbeitete Flender-N-Arpex-Kupplung von Siemens und der Reluktanzmotor Simotics am Frequenzumrichter Sinamics integriert werden. Der Antriebsstrang eignet sich vor allem für Luftbehandlungsanlagen, die für die Luftverteilung und -regulierung in Gebäuden und Industrieanlagen sorgt.

Bildergalerie

Die drehstarre Ganzstahllamellenkupplung N-Arpex zeigt sich in neuem Design und mit optimierten Leistungsdaten. Das überarbeitete Lamellenpaket und ein Bauteildesign sollen die Übertragung höherer Drehmomente und Drehzahlen sowie eine größere Bohrungskapazität bei Standardnaben ermöglichen. Die Kupplungen sind verdrehspielfrei, kompakt gebaut und bieten ein geringes Leistungsgewicht. Sie eignen sich für hohe und sehr niedrige Temperaturen bis zu –50 °C. Der Versatzausgleich kann in axialer, winkliger und radialer Richtung erfolgen. Die Lamellenkupplungen bestehen aus nicht rostendem Federstahl. Dadurch sollen sie keinem Verschleiß unterliegen und somit wartungsfrei sein.

Simotics-Reluktanzmotoren sollen einen höheren Wirkungsgrad im Nennpunkt haben als vergleichbare Asynchronmotoren mit Effizienzklasse IE4. Zudem sollen sich im Teillastbereich die reduzierten Verluste im Vergleich zu Asynchronmotoren bemerkbar machen. Synchronreluktanz-Motoren haben laut Unternehmen gegenüber hocheffizienten Asynchronmotoren ein um bis zu 50 % geringeres Eigenträgheitsmoment. Das soll eine höhere Beschleunigung im Taktbetrieb, eine schnellere Taktung und letztlich eine höhere Produktivität ermöglichen.

Die Simotics-Reluktanzmotoren sind exakt auf die Sinamics-Frequenzumrichterfamilie von Siemens abgestimmt, beispielsweise auf das Modell Sinamics-S120. Der Umrichter bietet zahlreiche Technologiefunktionen, wie z.B. Epos, DCC, DCB und umfangreiche Sicherheitsfunktionen wie sicheres Stillsetzen, Überwachen der Bewegung oder Positionsüberwachung. (lb)

(ID:44783793)