Federn

Lösungen statt 08/15

| Redakteur: Bernhard Richter

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(Bild: Reiber)

Die Reiber GmbH entwickelt und fertigt seit mehr als 40 Jahren Federn aus hochwertigen Werkstoffen. Das Familienunternehmen spezialisiert sich auf kleinste Toleranzen, enge Wickelverhältnisse und Sonderanfertigungen.

Die Reiber GmbH unterstützt Kunden in allen Entwicklungsstufen – von der Materialauswahl und Federnberechnung über die konstruktive Gestaltung und Federnüberprüfung bis hin zur Fertigung von Standard- und Speziallösungen in Klein- und Großserie. Dabei kann Reiber auf jahrzehntelange Erfahrung mit Federwerkstoffen sowie thermischen und kraftspezifischen Eigenschaften von technischen Federn zurückgreifen. Um Federn kontinuierlich weiterzuentwickeln, forscht die Reiber GmbH mit technischen Universitäten und verschiedenen Ausschüssen des VDFI (Verband Deutscher Federnindustrie).

Gleichbleibend hohe Qualität

Dank mehr als 100 mechanischer und computergesteuerter Maschinen sowie 50 qualifizierter Mitarbeiter weisen die Druck-, Zug- und Schenkelfedern von Reiber nur geringste Fertigungstoleranzen bei Federnlänge, -durchmesser und -kraft auf. „Bei uns sind alle Federn eines Loses identisch“, betont Geschäftsführer Tim Reiber.

Für eine gleichbleibend hohe Qualität durchlaufen Reiber-Federn während und nach der Produktion mehrere Prüfverfahren, die miteinander vernetzt sind. So erhalten Mitarbeiter in Echtzeit eine Rückmeldung zur Qualität der aktuell produzierten Federn. Parallel werden alle Fertigungs- und Messschritte sowie -ergebnisse aufgezeichnet. „So lassen sich sämtliche Produktionslose zurückverfolgen und zu jeder Fertigungscharge Materialzertifikate, Mess- und Prüfprotokolle sowie Prüfbescheinigungen nach EN 10204 ausstellen“, sagt Reiber.

Federn anwendungsspezifisch optimiert

Druck-, Zug- und Schenkelfedern optimiert Reiber anwendungsspezifisch durch individuelle Federauslegung, verschiedene Produktionsverfahren wie Wärmebehandeln, Setzen oder Schleifen bzw. Oberflächenverfahren, z. B. Kugelstrahlen oder Galvanisieren. Je nach Verwendungszweck windet Reiber zylindrische, konische, (doppel-) kegelförmige oder tonnenförmige Federn. Dabei ist das Unternehmen auf kleine Wickelverhältnisse spezialisiert. Mit solchen Federn können Anwender Bauteile kleiner konstruieren und profitieren gleichzeitig von einer größeren Kraftübertragung. Die technischen Federn fertigt Reiber aus patentiert gezogenem, ölschlussvergütetem oder nicht rostendem Federstahldraht. Bei der Herstellung besonders widerstandsfähiger, z.B. seewasserfester oder hitzebeständiger Federn, kommen unter anderem Sonderwerkstoffe wie Hastelloy oder Nimonic zum Einsatz. Mehr als 400 Tonnen DIN-Federstahl und Sonderwerkstoffe bevorratet Reiber in seinem Materiallager. Das hält die Produktion flexibel und die Lieferzeiten kurz. (br)

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