Hydraulik Linde Hydraulics plant Neuausrichtung

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Die Linde Hydraulics begegnet mit einer umfassenden Neuausrichtung den Herausforderungen in ihren globalen Absatzmärkten. Um die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken, sollen bis zu 40 Mio. Euro pro Jahr eingespart werden.

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Dr. Jörg Ulrich (CEO)
Dr. Jörg Ulrich (CEO)
(Bild: Linde Hydraulics)

Hintergrund sind tiefgreifende Veränderungen in der Hydraulik-Branche. So hat sich der internationale Baumaschinenmarkt erheblich eingetrübt; zudem hat sich die weltweite Nachfrage nach Hydraulik-Produkten deutlich reduziert. Gleichzeitig will Linde Hydraulics mit optimierten Strukturen und Prozessen an ihren Standorten zukünftig noch schneller und effizienter auf Markt- und Kundenanforderungen reagieren können. Verbesserungen und Ergänzungen beim Produktportfolio sollen darüber hinaus die Wettbewerbsfähigkeit stärken und zusätzliche Marktchancen eröffnen. Das Unternehmen baut zudem auf die Zusammenarbeit mit seinem größten Anteilseigner Weichai Power. Geplant ist ein Joint Venture in China, über das der Zugang zu diesem wichtigen Kernmarkt weiter verbessert werden soll. „So werden wir unsere Geschwindigkeit und unsere Leistungen am Markt weiter verbessern, die Basis für zukünftiges Wachstum legen und damit die Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens dauerhaft absichern“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Dr. Jörg Ulrich.

Ein großer Teil der angestrebten Einsparungen entfällt auf Personal-, Struktur und Standortkosten. Von unumgänglichen Kapazitäts- und Strukturanpassungen können nach vorläufigen Planungen bis zu 350 Arbeitsplätze betroffen sein. Das neue Hydraulik-Werk in Aschaffenburg wird wie geplant gebaut. „Das Werk ist ein wesentlicher Bestandteil des Optimierungsprogramms und wird zur Effizienzsteigerung beitragen“, sagte Ulrich. Nach dem Spatenstich im September vergangenen Jahres wird mit der Fertigstellung bis spätestens Ende 2016 gerechnet. (qui)

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