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Hannover Messe Lenze zeigt konkrete Lösungen für die Fabrik von Morgen

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Bei dem Spezialisten für Motion Centric Automation Lenze dreht sich in diesem Jahr auf der Hannover Messe alles um konkrete Industrie 4.0 Lösungen für flexible, einfach zu handhabende und energieeffiziente Maschinen.

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Konkrete Industrie 4.0 Lösungen zeigt Lenze auf der Hannover Messe 2016.
Konkrete Industrie 4.0 Lösungen zeigt Lenze auf der Hannover Messe 2016.
(Bild: Lenze/Böttcher)

„Integrated Industry – Discover Solutions“ ist das Motto der diesjährigen Hannover Messe. Das lässt sich live auf dem Lenze-Stand erleben, so die Ankündigung. Für Fachbesucher ist zu sehen, wie sich durch Interaktionsmöglichkeiten Inbetriebnahmezeiten verkürzen lassen, wie durch intelligente Konzepte Energierückspeisung wirtschaftlich sinnvoll sein kann, wie die Modularisierung den Maschinenbauer flexibler macht und wie Daten sicher aus der Maschine in die Cloud und zurück gebracht werden.

Sichere Datenverbindung zwischen Produktion und Cloud

Die Frequenzumrichterreihe i500 ist auf der Hannover Messe zum ersten Mal zu sehen. Sie ist will hinsichtlich der Baugröße, des Zuschnitts auf die Anwendung sowie der Einfachheit in der Inbetriebnahme neue Entwicklungen bieten. Neu sind auch die Leistungen der Getriebereihe g500: Sie wird bis in die Drehmomentbereiche von 20.000 Nm aufgerundet.

Das Thema Big Data und wie damit sicher umgegangen wird, wird momentan viel diskutiert. Eine Schlüsselvoraussetzung ist eine sichere Datenverbindung zwischen Produktionsstätte und Cloud, sowie der anschließende Schutz der Daten gegen Missbrauch. Auf der Hannover Messe zeigt Lenze erstmals eine solche Securitylösung, die einen sicheren Verbindungsaufbau von der Maschine zur Cloud und wieder zurück sowie eine Datenanalyse mit anschließende Aufbereitung der Informationen für den Anwender bietet.

Modulare Konzepte für Maschinen

Um individualisierte Produkte zu Konditionen einer industriellen Großserienfertigung herzustellen, müssen Maschinen hochflexibel, intelligent und vernetzt sein, ohne zu komplex in der Handhabung zu werden. Maschinenbauer stehen vor der Herausforderung, ihre flexiblen Maschinen möglichst schnell auf den Markt zu bringen.

Das gelingt am besten durch die Zerlegung der komplexen Bewegungsabläufe der Maschine in ihre funktionalen Einheiten. Standardisierte Module können leicht wiederverwendet werden, Testzeiten und Fehlerraten sinken und es bleibt mehr Zeit für die Ausarbeitung der Maschinenausprägungen, die dem eigenen Kunden wichtig sind.

Messebesucher können sich hinsichtlich modularer Software- und Hardware sowie moderner Schnittstellen für flexible Maschinenkonzepte informieren.

Energierückspeisung auch nachträglich installierbar

Mit der neuen Rückspeiseeinheit wird Energierückspeisung auch wirtschaftlich attraktiv, sinnvoll und vor allem einfach, so der Hersteller. Jetzt kommt sie in zwei Leistungsstufen mit 12/24 KW und 26/48 KW auf den Markt. Durch die Trennung von Einspeise- und Rückspeisepfad können beide Zweige separat ausgelegt werden, was eine exakte Dimensionierung nach Bedarf der Anlage ermöglicht. Die Rückspeiseleistung kann durch Parallelschaltung mehrerer Module auf einfache Weise skaliert werden. Durch seinen hohen Wirkungsgrad und den Verzicht auf externe Filter hat der Rückspeiser eine kurze Amortisierungszeit und ist kompakt gebaut. Auch eine Nachrüstung in bestehende Maschinen ist möglich. Typische Einsatzgebiete sind zum Beispiel Hubwerke, bei denen während des Senkens der Last zeitweise eine relativ hohe Energie anfällt, oder auch Prüfstände, bei denen prinzipbedingt dauerhaft die Energie des Prüflings abgeführt werden muss.

Tool zur Basisauslegung eines Antriebs

Der Easy Product Finder kann helfen, schnell das richtige Produkt zu finden. Das neue Tool soll die Basisauslegung eines Antriebs effektiv und schnell machen. Mit nur wenigen Klicks und Parametern hat der Kunde das richtige Produkt für seine Anwendung gefunden. Vorteilhaft ist die Zeitersparnis und die Bedienung des Tools ohne umfangreiches Lenze-Produktwissen. Diese Vorgehensweise ist besonders zu Beginn eines Engineering-Prozesses hilfreich, um einen schnellen Überblick über mögliche Antriebskonzepte zu erhalten. Weiterer Pluspunkt für die Usability: Eine Freitextsuche nach Stichwörtern, Produkten oder Typbezeichnungen, Filter für unterschiedliche Suchkriterien oder die Produktvergleichsfunktion.

Hannover Messe: Halle 14, Stand H20

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