Werkzeug- und Formenbau Leitmessekonzept der Euromold 2014 vorgestellt

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Die Geschäftsführer des Veranstalters Demat, Diana Schnabel und Dr.-Ing. Eberhard Döring, haben das weiterentwickelte Profil der Fachmesse für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung präsentiert.

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Diana Schnabel und Dr.-Ing. Eberhard Döring präsentierten das Messekonzept.
Diana Schnabel und Dr.-Ing. Eberhard Döring präsentierten das Messekonzept.
(Bild: Demat)

Demnach werden in diesem Jahr mehr als 1000 Aussteller und eine Steigerung der Internationalität auf rund 40 Länder erwartet. Den größten Teil der Unternehmen bilden traditionell die Werkzeug- und Formenbauer. Besondere Zuwächse bei den Erstausstellern erhält die Messe aus Deutschland, Portugal, China, den Niederlanden und Großbritannien. Darüber hinaus ist eine Zunahme von länderübergreifenden Gemeinschaftsständen, von verschiedenen Verbänden sowie von individuellen Organisatoren zu beobachten. So wird es zum Beispiel erstmalig einen Gemeinschaftsstand aus Tschechien und Slowenien geben.

Neue Hallenstrukturierung

Die Euromold wird 2014 eine neue Hallenstrukturierung aufweisen, welche die Synergien zwischen den Bereichen Werkzeug- und Formenbau und Generative Fertigung in Halle 8.0 auch räumlich widerspiegeln wird. Hier wird der Themenpark "Stark im Formenbau mit Generativer Fertigung" stattfinden, und verschiedene Maschinenanbieter und Werkzeugbauer werden anhand von Praxisbeispielen aufzeigen, welche Möglichkeiten die Generative Fertigung bietet, Werkzeuge und Formen effizienter herzustellen. Auch die Verbindung zwischen "Leichtbau-Konstruktion und Formenbau" wird auf einer Sonderschau explizit vorgestellt. Das CAE Forum, das sich mit rechnergestützer Entwicklung befasst, vertieft den Design- und Engineeringbereich erheblich. Dies ist insbesondere für die zunehmende Ausstellerzahl der Engineering Dienstleister eine ideale Präsentationsplattform. Neu ist, dass die Halle 9 asiatischen Ausstellern vorbehalten ist. Halle 11 präsentiert traditionell die Additive Fertigung.

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Erweitertes Informationsangebot

Das Informationsangebot wird dieses Jahr durch neue Sonderschauen, Konferenzen, Workshops, Seminare und Foren deutlich erweitert. Eine Neuigkeit wird beispielsweise die EuroMold 3D-School sein, die Schülern die Möglichkeiten des 3D-Drucks vorführt. Mit Unterstützung von 3D Systems wird ein Klassenraum in der Messehalle installiert, in dem die Schüler unterrichtet werden. Die Euromold wird vom 25. - 28. November 2014 in den Messehallen 8, 9 und 11 in Frankfurt am Main veranstaltet. (qui)

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