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Greifarm Leichtbauarm für autonome Assistenzroboter

| Redakteur: Jan Vollmuth

Schunk präsentiert auf der Hannover Messe einen mobil einsetzbaren, anthropomorphen Greifarm, der sich intuitiv, virtuell programmieren lässt, optional auf Kollisionen reagiert und unmittelbar nacheinander unterschiedlichste Greifoperationen ermöglicht.

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Auf der Hannover Messe präsentiert Schunk einen einfach per App oder intuitiv von Hand programmierbaren Schunk Powerball Lightweight Arm LWA 4P. Dieser lässt sich optional mit einer strombasierten Kollisionskontrolle ausstatten.
Auf der Hannover Messe präsentiert Schunk einen einfach per App oder intuitiv von Hand programmierbaren Schunk Powerball Lightweight Arm LWA 4P. Dieser lässt sich optional mit einer strombasierten Kollisionskontrolle ausstatten.
(Bild: Schunk)

Die Inbetriebnahme des ROS-Basis programmierten Schunk Powerball Lightweight Arms und der 5-Fingerhand Schunk SVH ist mit allen gängigen Webbrowsern möglich. Hierfür stellt Schunk eine App zur Verfügung, die auf handelsüblichen Smartphones, Tablets und PCs genutzt werden kann. Virtuelle Schieberegler und ein integrierter 3D-Viewer ermöglichen eine achsspezifische Programmierung. Optional kann der Arm mit einer integrierten, strombasierten Kraftregelung ausgestattet werden.

Mobiler Einsatz möglich

Um den Wechsel zwischen unterschiedlichen Einsatzorten zu beschleunigen, lassen sich komplette Prozeduren abspeichern, situationsabhängig aufrufen und innerhalb kürzester Zeit an das jeweilige Einsatzszenario anpassen. Dank 24-V-Technologie und vollständig integrierter Elektronik kann der Leichtbauarm mobil, beispielsweise auf fahrbaren Plattformen, genutzt und über Akku mit Energie versorgt werden. Hierfür sind weder ein zusätzlicher Schaltschrank noch ein PC erforderlich.

Der Schunk Powerball Lightweight Arm LWA 4P verfügt über ein Eigenmasse-Traglast-Verhältnis von 2:1 und ist laut Schunk einer der leistungsdichtesten Leichtbauarme der Welt. Bei einem Eigengewicht von 12 kg (ohne Fuß) kann er Lasten bis 6 kg dynamisch handhaben. Dabei deckt er einen Greifradius von ca. 700 mm ab.

Ideal für die Mensch-Maschine-Kooperation

Weil das vordere Ende, also quasi das Handgelenk, kompakt baut, lässt sich der Arm auch in engen Räumen geschickt bewegen. Seine exzellente Wiederholgenauigkeit von +/- 0,15 mm sorgt bei anspruchsvollen Mess- und Prüfaufgaben für eine hohe Prozessstabilität. Zudem verhindert eine ausgeklügelte Konstruktion, dass es zu riskanten Quetsch- und Scherbewegungen kommt. Damit bietet das Leichtgewicht optimale Voraussetzungen für den Einsatz im unmittelbaren Umfeld des Menschen.

Da die Versorgungsleitungen für Greifer und Tools komplett im Inneren verlaufen, entfallen störende und fehleranfällige Kabel an der Peripherie. Konsequenter Leichtbau und Torquemotoren der neuesten Generation sorgen für einen äußerst energieeffizienten Betrieb des Schunk Powerball Lightweight Arms auf durchschnittlich 80 W. (jv)

Hannover Messe 2016: Halle 2, Stand B01, „Hightechforum – Autonome Systeme“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

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