Kunststoff Laserverschweißtes Aktuatorgehäuse aus Vestamid HTplus (PPA)

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Das Gehäuse der neuesten Waste-Gate-Aktuatoren-Serie der HELLA KGaA Hueck & Co. basiert auf Vestamid HTplus, dem Polyphthalamid der Evonik Resource Efficiency GmbH.

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Das zweiteilige Aktuatorgehäuse der HELLA KGaA Hueck & Co. aus VESTAMID HTplus vereint hohe Temperaturbeständigkeit, gute mechanische Eigenschaften und sehr gute Chemikalienresistenz. Die Teile werden durch Laserschweißen verbunden.
Das zweiteilige Aktuatorgehäuse der HELLA KGaA Hueck & Co. aus VESTAMID HTplus vereint hohe Temperaturbeständigkeit, gute mechanische Eigenschaften und sehr gute Chemikalienresistenz. Die Teile werden durch Laserschweißen verbunden.
(Bild: Evonik)

Das Bauteil wird bei einer Temperatur von 160 Grad Celsius eingesetzt und widersteht mühelos den anspruchsvollen Umgebungsbedingungen im Motorraum. Ein namhafter deutscher Automobilhersteller verwendet die Aktuatoren seit Oktober 2014 serienmäßig. Das Aktuatorgehäuse besteht aus einem Gehäusekörper und einer Gehäuseabdeckung, die durch Laserschweißen miteinander verbunden werden. Möglich wird dies durch die unterschiedlichen Materialeigenschaften der Bauteile: Die Abdeckung besteht aus dem speziell entwickelten lasertransparenten Vestamid HTplus M1034, der Gehäusekörper aus dem laserabsorbierenden Typ Vestamid HTplus M1634. Gegenüber dem sonst üblichen Ultraschallschweißen hat das Laserschweißen gleich mehrere Vorteile: kein schädigender Einfluss auf innenliegende Elektronikbauteile, homogene, schmale Aufheizzone, hohe Schweißnahtfestigkeit und kein Schweißaustrieb ins Gehäuse. Beide Gehäusebauteile sind mit 40 Prozent Glasfasern verstärkt und zeichnen sich neben der hohen Temperaturresistenz durch hohe Steifigkeit und Festigkeit, gute Dimensionsstabilität und sehr gute Chemikalienresistenz aus. (qui)

Fakuma 2015: Halle 4, Stand 4117

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