Laserschweißen Laserschweißen für die Blechbearbeitung

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Trumpf hat mit der TruLaser Robot 5020 Basic Edition ein neues Roboter-System für das automatisierte Laserschweißen im Programm.

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Die neue TruLaser Robot 5020 Basic Edition von Trumpf ist speziell auf den Einstieg ins Laserschweißen in der Blechfertigung zugeschnitten.
Die neue TruLaser Robot 5020 Basic Edition von Trumpf ist speziell auf den Einstieg ins Laserschweißen in der Blechfertigung zugeschnitten.
(Bild: Trumpf)

Schweißen Das kompakte Roboter-System verfügt über sechs Achsen und schweißt Baustahl, Edelstahl und Aluminium bis vier Millimeter Blechdicke. Bauteile bis zu einer Größe von 1200 x 800 x 600 Millimeter lassen sich problemlos bearbeiten. Für optimale Produktivität und Auslastung der Anlage sorgt der Dreh-Kipp-Positionierer, der eine vollständige 3-D-Bearbeitung der Bauteile bei guter Zugänglichkeit ermöglicht. Verfügbar ist die TruLaser Robot 5020 Basic Edition in zwei Varianten. Wer sie als komplettes System inklusive Laser bestellt, erhält die Maschine mit einem TruDiode Dioden-Direktlaser. Durch seinen Wirkungsgrad von 40 Prozent profitieren Anwender neben dem reduzierten Einstiegspreis der Anlage zusätzlich von niedrigen Betriebskosten. Auch an Flächenkosten spart der Anwender, da diese Lösung einen deutlich geringeren Platzbedarf hat.

Investitionskosten für die Laserschweißlösung um bis zu 50 Prozent reduzieren

Sind im Unternehmen bereits eine Stanz-Laser-Maschine oder eine 2-D-Laserschneidmaschine mit TruDisk Festkörperlaser vorhanden, bietet sich die zweite Variante an. Denn der Laser kann innerhalb seines Lasernetzwerks eine weitere Anlage, beispielsweise die TruLaser Robot 5020 Basic Edition, versorgen. Das reduziert die Investitionskosten für die Laserschweißlösung um bis zu 50 Prozent und sorgt für eine optimale Auslastung der Strahlquelle. Der TruDisk schaltet innerhalb von Millisekunden von der Stanz-Laser- oder Laserschneidmaschine zur Roboterschweißzelle um. Rüst- oder Werkzeugwechselzeiten der Schneidanlage lassen sich so effizient für das Laserschweißen nutzen.

Besser Laserschweißen

Das Verfahren Wärmeleitschweißen erstellt Nähte mit exzellenter Oberflächengüte. Damit gelingen Sichtnähte ganz ohne jede Nacharbeit. Und da beim Laserschweißen weniger Wärme in das Bauteil eindringt, gibt es auch kaum Verzug. Somit entfällt zusätzlich das nachträgliche Richten.

Ein weiterer Vorteil des Verfahrens ist die hohe Festigkeit der Schweißnaht. Hier punktet das Tiefschweißen, denn bei diesem Schweißverfahren entstehen hochfeste, schmale und tiefe Nähte, die zudem deutlich besser halten als konventionelle Schweißnähte. Während konventionell geschweißte Bleche bei Versuchen auf dem Zugprüfstand einer Materialprüfungsanstalt ausnahmslos im Bereich der Schweißnaht reißen, hält die Laserschweißnaht. Hier reißen die Zugproben im Grundmaterial. Das zeigt: Die Zugfestigkeit einer Laserschweißnaht liegt nicht nur höher als die einer konventionellen Schweißnaht, sie ist sogar höher als die der Materialien.

Auch in puncto Flexibilität und Schnelligkeit überzeugt der Laser. Insbesondere beim Tiefschweißen erreicht der Laser eine Geschwindigkeit von bis zu fünf Meter pro Minute. Außerdem schafft er alle denkbaren Stoßarten und -geometrien - selbst, wenn der zu schweißende Bereich nur von einer Seite zugänglich ist. Der Laser schweißt Überlappnähte, einen verdeckten T-Stoß oder auch unterschiedlich dicke Materialien und eröffnet dadurch eine Fülle an neuen Möglichkeiten in der Gestaltung von Bauteilen. (jup)

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