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Laserschweißen

Laserhybridschweißen erobert industrielle Prozesse

Laser Zentrum Hannover e.V.

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Mit dem Verfahren des Laserhybridschweißens können metallische Werkstoffe bis zu einer Materialdicke von 5 mm geschweißt werden. Der Laser hat sich in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten auf Grund seiner vielfältigen technologischen Vorteile wie präzise Energieeinbringung, Flexibilität und Automatisierbarkeit in der Blechbe- und -verarbeitung etabliert. Insbesondere erweitern Verfahrenskombinationen, wie zum Beispiel das Hybridschweißen, sein Einsatzgebiet und bündeln die Vorteile beider Prozesse. Die erhöhte Spaltüberbrückbarkeit und die gezielte Einflussnahme auf die Schweißnahteigenschaften sind nur zwei Vorteile dieses Verfahrens.
Des Weiteren können die hohe Geschwindigkeit des Laserstrahls und das kontrollierbare Abkühlverhalten des Schweißprozesses beibehalten werden. Das Laser Zentrum Hannover nutzt hierfür einen 6 kW CO2-Laser und eine 450 A Schweißstromquelle. Somit lassen sich Blechstärken von 5 mm Feinkornbaustahl mit bis zu 2,5 m/min und 3 Meter Länge auf den vorhandenen Portalanlagen einlagig schweißen. In dem Interview erläutert Dr.-Ing. Dirk Herzog die Vor- und Nachteile des Laserhybridschweißens.