Kabel Lapp Gruppe legt Grundstein für Europazentrale

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Die Stuttgarter Lapp Gruppe baut an ihrem Stammsitz im Industriegebiet Vaihingen-Möhringen die neue Lapp Europazentrale. Am Dienstag, den 30. Juni 2015, hat die feierliche Grundsteinlegung stattgefunden.

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Eine solide Basis: Der Grundstein der neuen Lapp Europazentrale ist gelegt. Petra Kimmerle, Dr. Nils Schmid, Ursula Ida Lapp, Michael Föll, Werner Schwarz, Siegbert E. Lapp, Andreas Lapp (v. l. n. r.)
Eine solide Basis: Der Grundstein der neuen Lapp Europazentrale ist gelegt. Petra Kimmerle, Dr. Nils Schmid, Ursula Ida Lapp, Michael Föll, Werner Schwarz, Siegbert E. Lapp, Andreas Lapp (v. l. n. r.)
(Bild: Lapp Gruppe)

Mit dem Bau einer neuen Europazentrale bekennt sich die Stuttgarter Lapp Gruppe zum Standort Stuttgart „Die heutige Grundsteinlegung ist für uns der sichtbare Anfang eines neuen Kapitels in unserer Firmengeschichte. Die U.I. Lapp GmbH ist ein modernes, dynamisches Unternehmen und wir wollen weiter wachsen. Der Neubau bietet uns neue Möglichkeiten, um unsere Stärken noch besser zu bündeln“, erklärte Siegbert E. Lapp, Aufsichtsratsvorsitzender der Lapp Holding AG.

"Das Rückgrat der baden-württembergischen Wirtschaft"

Welchen hohen Stellenwert die Lapp Gruppe für Stuttgart, die Region und Baden-Württemberg hat, verdeutlichten auch die Anwesenheit der Ehrengäste und Festredner Dr. Nils Schmid, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft und Finanzen, Michael Föll, Erster Bürgermeister der Stadt Stuttgart sowie Thomas Bopp, Vorsitzender des Verbandes Region Stuttgart. „Familienunternehmen wie die Lapp Gruppe sind das Rückgrat der baden-württembergischen Wirtschaft. Sie sind regional tief verwurzelt, innovativ und weltweit erfolgreich. Lapp ist ein Glücksfall für unser Land“, betonte Minister Dr. Nils Schmid. Auch Bürgermeister Michael Föll unterstrich die Bedeutung des Unternehmens für Stuttgart: „Heute ist ein wichtiger Tag für den Wirtschaftsstandort Stuttgart. Lapp ist ein wichtiger Arbeitgeber in Stuttgart und eine sehr gute Werbung für unsere schöne Stadt. Die Lapp Europazentrale trägt dazu bei, die Zukunft unserer Stadt zu sichern. Dafür bedanke ich mich.“ Ebenso würdigte Thomas Bopp das Familienunternehmen: „Die Firma Lapp vereinigt wirtschaftlichen Erfolg sowie Innovationsstärke mit den klassischen Tugenden eines Familienunternehmens, also sozialem und politischen Engagement und der Verbundenheit zum Heimatstandort Region Stuttgart. Mit der Grundsteinlegung setzt die Unternehmerfamilie Lapp ein weiteres positives Zeichen für unseren Standort. Ihre unternehmerische Entscheidung ist ein Baustein für eine gute Zukunft der Region.“

Kupferkassette mit einigen "Zeitzeugnissen" mit eingemauert

Wie es der Brauch ist, wurde im Beisein der über 100 Festgäste eine Kupferkassette mit einigen „Zeitzeugnissen“ - darunter die Baupläne des Gebäudes, eine aktuelle Tageszeitung, Münzen, eine Broschüre über Lapp und ein Ölflex Kabel - von der Familie Lapp und den Ehrengästen in einen Natursteinsockel eingemauert.

400 Mitarbeiter arbeiten künftig in der Europazentrale

Für den Neubau auf dem Stuttgarter Firmengelände waren zum Jahreswechsel das Gebäude der Oskar Lapp Akademie und die Nebengebäude abgerissen worden. Auf dieser Fläche und weiteren angrenzenden Freiflächen ist für die Lapp Europazentrale ein Gebäude mit zwei Flügeln vorgesehen – ein Flügel mit vier und einer mit sechs Stockwerken. Beide Flügel werden durch ein gläsernes Atrium verbunden. Das Erdgeschoss mit Atrium ist für übergeordnete Nutzungen vorgesehen, mit einem großzügigen Foyer, Rezeption sowie Ausstellungsflächen und Konferenzbereichen. Die Gesamtnutzfläche beträgt 8.340 Quadratmeter. Rund 400 Mitarbeiter sollen künftig in der neuen Europazentrale arbeiten.

„Wir sind mit den Bauarbeiten voll im Zeitplan“, freute sich die verantwortliche Projektleiterin und Leiterin der Lapp Immobilien GmbH Petra Kimmerle. So sind die Arbeiten für die untere Bodenplatte nahezu abgeschlossen. In den nächsten Tagen kann bereits mit dem Rohbau begonnen werden. Die Fertigstellung ist für Ende 2016 geplant. Die Investitionssumme liegt bei gut 20 Millionen Euro.

Gebaut wird nach neuesten ökologischen Erkenntnissen. So sollen die Anforderungswerte nach der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) sogar um 20 Prozent unterschritten werden. Für Heizung und Kühlung des Gebäudes wird Erdwärme genutzt. Für die Planung wurde das Stuttgarter Büro Schwarz Architekten beauftragt. (jup)

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