Laserkennzeichnung

Kunststoffbauteile im Automobilbau mit Laser kennzeichnen

| Redakteur: Lea Ziegler

Laserbeschriftungsgerät Foba M2000 zur Kennzeichnung von Automobilbauteilen.
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Laserbeschriftungsgerät Foba M2000 zur Kennzeichnung von Automobilbauteilen. (Bild: Alltec)

Foba präsentiert seine Laserbeschriftungsgeräte mit integriertem Vision-System für die Kennzeichnung von Kunststoffbauteilen in der Automobilindustrie.

Mit den Beschriftungsgeräten von Foba werden Schalter und Blenden für den Automobilinnenraum mittels Laserlackabtrag im Tag/Nacht-Design gestaltet und sicherheitsrelevante Bauteile durch lasermarkierte Codes lückenlos rückverfolgbar. Die Anwendungsmöglichkeiten der Lasertechnologie für die Produktkennzeichnung im Automobilbau reichen von dekorativer Gestaltung (Tag/Nacht-Design, individuelle Grafiken, Logos oder Schriftzüge) über Markierungen, die zum Schutz gegen Fälschungen oder als technische Hinweise für die Montage dienen, bis hin zur Kennzeichnung von 1D/2D-Codes zur Rückverfolgung.

Durch dauerhaft lesbare Markierungen lassen sich Produkte sicher rückverfolgen und nur mit korrekt aufgebrachten Markierungen lässt sich die Produktqualität gewährleisten, Ausschuss vermeiden und die Effizienz im Produktionsprozess steigern. Foba hat daher den bildgebenden Markierprozess HELP (Holistic Enhanced Laser Process) entwickelt, mit dem eine Prozessstabilität und fehlerfreie Kennzeichnungen („Zero Defect“) ermöglicht werden. Direkt in die Markiersysteme von Foba integriert, unterstützt das Vision-System IMP (Intelligente Markierpositionierung) die sichere Produktkennzeichnung mittels vor- und nachgeschalteter optischer Prüfverfahren.

Geschlossener, dreistufiger Markierprozess reduziert Ausschuss

  • Vorabprüfung: Bauteil-Validierung, Prüfung vor der Markierung, automatische Markierausrichtung
  • Lasermarkierung
  • Nachprüfung: Markierüberprüfung, optische Zeichenerkennung (Optical Character Verification OCV), 2D-Code Validierung /-Rücklesung

Die Vorabprüfung bietet zum Beispiel Vorteile, wenn mehrere Bauteile gleichzeitig zur Kennzeichnung im Laserbeschriftungsgerät platziert werden: IMP erkennt automatisch die jeweilige Ausrichtung und ggf. auch die jeweilige Größe der einzelnen Bauteile und markiert jedes Bauteil exakt an der dafür vorgesehenen Stelle. Nach der Kennzeichnung wird die Qualität der Markierung mit dem Vision-System IMP automatisch geprüft, so dass nur einwandfrei markierte Bauteile weiter verarbeitet werden. Die Option der Code-Rücklesung ist vor allem für die einfache Dokumentation von Produktzyklen und für die zuverlässige und schnelle Identifikation von Produkten von hoher Bedeutung. (lz)

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